Lektüre, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad

Lektüre: Tausend Kilometer Süden

»Writing about music is like dancing about architecture« – so wenig ich die Quelle dieses Zitats festmachen kann (eine interessante Diskussion dazu hier, ich vermute, ich stolperte vor Jahr(zehnt)en über das Zitat, weil es Frank Zappa zugeschrieben wurde), so treffend fand ich es immer. Vor allem, weil ich selbst früher viel über Musik geschrieben habe und es heute immer noch sporadisch und launisch tue – als Nichtmusiker streng subjektiv, aus einer Fan-Haltung heraus, erweitert um aktuelle Bezüge zu Gesellschaft, Politik, etc. Wenn aber nun das Schreiben über Musik schon leicht absurd erscheint, wie verhält es sich dann mit dem Schreiben über das Radfahren? Weiterlesen

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Hardware, Lektüre, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad, Technik

Lektüre: Fibel oder Bibel?

Menschen neigen dazu, ihr Tun zu reflektieren – im günstigsten Fall zumindest. Ein paar Minuten in einer beliebigen Ansammlung von Mitbürgern hierzulande, an einem beliebigen Ort zu einer beliebigen Zeit, mögen diese steile Anfangsthese zwar sofort widerlegen, aber: Sie klingt nun mal gut. Für mich geht Reflexion immer auch einher mit Lektüre – lesen, was andere (zu anderer Zeit, an anderem Ort, unter ähnlichen oder völlig anderen Umständen) schriftlich festhalten zu Themen, die mich gerade berühren, oder zu Situationen, in denen ich mich gerade befinde. Bei den Büchern gibt es dafür sogar eigene Genres, »Fachliteratur« ist der harmlose Sammelbegriff, unter dem sich allerlei tummelt, was eben nicht Prosa oder Lyrik ist … und ich gebe zu: Mit Prosa tue ich mir schwer, noch schwerer mit Lyrik – trotzdem halte ich die Lektüre hoch, aber eben Bücher zu Fach- und Sachthemen. Woanders las ich vor nicht allzu langer Zeit sinngemäß: »Das Leben ist zu kurz, um seine Zeit mit den Fantasien anderer Menschen zu verschwenden.« Hat was … Weiterlesen

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Alltag, Fotografie, Hardware, Lust, Mensch-Maschine, Technik, Tour 100–200 km

»Ch-Ch-Ch-Ch-Changes«

»I still don’t know what I was waiting for / And my time was running wild« …

Mit über einem Jahr Verspätung erweist auch dieses Blog dem einzigartigen David Bowie (R.I.P.) seine Reverenz – auch wenn »Changes« nie zu meinen Lieblingssongs gehört hat (ich sehr wohl aber seine folgende Schaffensphase der 1970er Jahre für die bedeutendste in seinem Leben erachte, ohne dadurch seine späteren Alben herabsetzen zu wollen – während ich mich immer noch an »Blackstar« abarbeite, ist »The Next Day« schon längst in meinem Kanon der besten Bowie-Platten gelandet). Weiterlesen

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Alltag, DIY, Ehrgeiz, Frust, Hardware, Lust, Mensch-Maschine, Technik

Satz mit X …

Wenn man sich etwas intensiver mit dem Radfahren beschäftigt, dann heißt das, dass man sich auch mit vielen Aspekten drum herum nicht nur intensiv, sondern eben etwas intensiver beschäftigt. Schon intensiv ist für die meisten kaum nachvollziehbar, intensiver erst recht nicht. Ich denke an die Zeit zurück, als der Fahrradkauf eine Sache von Minuten war: rein ins Geschäft oder, besser noch, zu einem Freund, den Hobel einmal kritisch angeschaut, und gut war’s. Nein, ich denke nicht wehmütig daran zurück, ich bin froh, dass diese Zeit für mich schon länger vorbei ist. Um genau zu sein: Knapp 16 Jahre … Weiterlesen

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Lektüre, Lust, Mensch-Maschine

Lektüre: Mid-Life Cyclists

Das englischsprachige Buch ist offenbar im Selbstverlag erschienen, trotzdem in akzeptabler Geschwindigkeit lieferbar*.
Zwei MAMILs (middle-aged men in lycra) schreiben über ihre Trainingsrunden und ihre wenigen gemeinsamen Ausfahrten: Zwei, um genau zu sein, denn die beiden Autoren verbindet zwar eine tiefe Freundschaft, trennt dafür jedoch die beinahe größtmögliche Distanz. Chris lebt in Australien (zieht aber zu Beginn seiner Berichte mit der Familie nach Hongkong), Neil in England. Beide verbindet eine mehr oder weniger ausgeprägte Liebe zum Radsport und der Wille, die Tour de France nachzufahren, ebenfalls in lediglich 21 Tagen. Weiterlesen

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Fotografie, Lust, Radwege, Rennrad, Tour 100–200 km, Training

1er Grand Tour 2017: Les Alpes de l’homme petit

Es wird – endlich – Zeit, dass wieder etwas mehr Kraft in die Beine kommt. Letzten Sonntag war ich mit Daniel und Tilman unterwegs auf dem Renner: Früh los, spät heim, knapp 180 Tageskilometer und fast 2.000 Höhenmeter. Ja, so muss das sein, das war einfach wunderbar! Und ich habe ein neues Ziel gefunden, dem ich in diesem Jahr unbedingt noch mindestens einen weiteren Besuch abstatten will: Die Wasserkuppe – mit 950 m ü. NHN der höchste Berg der Rhön (und des Bundeslandes Hessen), fast 800 m höher gelegen als unser Startpunkt am Main und ca. 125 Straßenkilometer von diesem entfernt. Ach ja, die Rhön: fortan soll sie Die Alpen des kleinen Mannes geheißen werden. Weiterlesen

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