Alltag, Frust, Radwege, Würzburg

AGFK und ADFC richten Radverkehrskongress in Würzburg aus

Wie die Mainpost in ihrer gestrigen Ausgabe (S. 25 der Printausgabe/ePaper) berichtet, findet am 9. April der diesjährige Kongress der AGFK in Würzburg statt. Das ist ungewöhnlich, denn Würzburg bewirbt sich zwar um die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft – aber dem »Wollen« müsste eben auch  ein verbindliches und – im Hinblick auf eine (anvisierte) Aufnahme in die AGFK 2015 – ein energisches »Tun« folgen.

Der Verfasser des Mainpost-Artikels moniert die Konzeptlosigkeit, die ja nicht nur das Radwegenetz in Würzburg im speziellen, sondern das Verkehrs- und Umweltkonzept im ganzen betrifft (Stichwörter: »Feinstaub«, »Sicherheit vor Schulen«, »Lärmbelastung«, »zugeparkte Innenstadt/Kulturdenkmäler« etc. etc. – nicht in diesem Artikel, aber die Diskussion in der letzten Zeit in Würzburg prägend) – für Mainpost-Verhältnisse ungewohnt kritische Töne, die mal nicht auf die Radfahrenden abzielen. Die Verlegung des Kongresses nach Würzburg wird folglich als Anerkennung »des guten Willens der Stadt« gewertet. Liest man weiter, dass es für die Teilnehmer Exkursionen in die Stadt geben soll im Rahmen des Kongresses, gerät man allerdings ins Grübeln: Holen sich die Vertreter fahrradfreundlicher Kommunen bei Exkursionen in einer Stadt wie Würzburg möglicherweise den gleichen Kick, wie ihn sich jede/r z. B. bei einem Geisterbahnbesuch holen kann? Ein bißchen Grusel, ein bißchen Nervenkitzel, und wenn man wieder draussen ist, schüttelt man ungläubig den Kopf und/oder lacht laut darüber …?

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