Ehrgeiz, Fotografie, Lust, Radwege, Rennrad, Tour 100–200 km

Oster-(Dr)eier (2)

Wie geplant bin ich an Ostersonntag und -montag insgesamt drei Touren gefahren, wovon zumindest zwei sehr schön waren. Den Reigen eröffnete Tour 1 (Würzburg–Waldfenster) gestern Vormittag, beschlossen hat ihn Tour 3 (Stöppach–Würzburg) heute Nachmittag – beide Touren wirklich schön! Dazwischen leider eine nicht ganz so tolle Tour gestern Nachmittag, von Waldfenster nach Stöppach, die kontinuierlich vom ersten Meter an gegen den Wind verlief, der unaufhörlich aus Osten blies – und teilweise bis zu 30 km/h schnell/stark war! Letztlich stärker als ich, so dass ich nach 68 km (statt 95 geplanten) abbrach und den Rest der Strecke, ab Ermershausen, auf dem Beifahrersitz in unserem Familienvan zurücklegte.

Nachfolgend ein paar Fotos mit Anmerkungen zu den Touren, die HD Ghost lief die ganze Zeit – mehr oder weniger zuverlässig. Leider ist sie nicht wirklich das Gerät, das ich gesucht habe. Ich spreche nicht von Bildqualität oder Benutzerfreundlichkeit, sondern von Verlässlichkeit – und hier hat die Kamera eher Minuspunkte gesammelt. Hatte ich sie vor zwei Wochen auf einer Runde nach Oberthulba und zurück quasi pausenlos im Einsatz, zickte sie gewaltig an diesem Wochenende. Ich fahre ja schon mit Auslösergeräusch, da genügt mir ein altmodisches Fake-»Klack« ab und an, und ich weiss: sie arbeitet … und ich fahre. Punkt. Mehr erwarte ich nicht von dieser Kamera.
Und so lief es dann mit der Kamera – Tour 1: der erste Aussetzer hinter Oberdürrbach auf dem Schotter-Radweg; der nächste kurz vor Gramschatz; dann vor Büchold; mehrere Aussetzer vor Lager Hammelburg; Aussetzer am Ende der Abfahrt nach Hammelburg; dann aber reibungsloser Betrieb bis Waldfenster. Tour 2: immer wieder Aussetzer nach Stralsbach; nach Aschach; nach Großenbrach; hinter Brünn Akku leer – dabei lud ich doch die ganze Zeit, aber scheinbar hat der USB-Anschluss schon eine Macke (immerhin: es gibt ein Rückteil für die Kamera, um im laufenden Betrieb USB- und Mikrofonanschluss von aussen zu belegen – das USB-Kabel hat ca. 45 cm Länge/freies Spiel zwischen Kamerarückteil und Tasche). Kurzfristige Reanimation in Bad Königshofen, dann Schluss. Tour 3: Reibungsloser Betrieb bis hinter Ebern, dann vor Zeil am Main vermehrt Aussetzer. In Zeil Reanimation, reibungsloser Betrieb für längere Zeit, dann immer wieder Aussetzer bis Volkach nach längerem Betrieb. Ab Volkach (Vogelsburg) vermehrt Aussetzer, hinter Selgienstadt habe ich abgeschaltet. Liest sich dröge, und ich will damit ja auch nur sagen: Verlässlichkeit geht anders.
Ich werde jetzt mal meine Erfahrungen der Herstellerfirma Drift Innovation mitteilen – in der Hoffnung auf Abhilfe. Immerhin ist auf dem Gerät noch volle Garantie – es soll gefälligst seine Arbeit tun, wenigstens mal 1–2 Jahre lang …

Die Bildqualität ist okay, nach kurzer Bearbeitung ganz ansehnlich sogar. So wollte ich es eigentlich – hinterher die Highlights rausgepickt und kommentiert. Und das mache ich jetzt …

Tour 1 – Ostersonntag Vormittag – von Würzburg nach Waldfenster

Kurz nach dem Start (7.30 Uhr Abfahrt) auf dem Weg zur Steinburg hoch, die aufgehende Sonne im Rücken: herrlich! So könnte jeder Tag anfangen …

Kurz nach dem Start (7.30 Uhr Abfahrt) auf dem Weg zur Steinburg hoch, die aufgehende Sonne im Rücken: herrlich! So könnte jeder Tag anfangen …

Am Ende von Oberdürrbach Wechsel auf den geschotterten Radweg nach Günterselben, der hier anfangs im Schatten des Waldes verläuft …

Am Ende von Oberdürrbach Wechsel auf den geschotterten Radweg nach Günterselben, der hier anfangs im Schatten des Waldes verläuft …

… bis er – dann geteert – durch ein Tal Richtung Güntersleben führt.

… bis er – dann geteert – durch ein Tal Richtung Güntersleben führt. Und Sonne pur!

Hinter Güntersleben die Einfahrt in den Ochsengrund – 8 km Teerstraße nach Gramschatz, ziemlich ruhig am Sonntagmorgen …

Hinter Güntersleben die Einfahrt in den Ochsengrund – 8 km Teerstraße nach Gramschatz, ziemlich ruhig am Sonntagmorgen …

… sagenhaft ruhig, sagenhaft schön. Ein einziger Flow um sanfte Kurven – aber mit Gegenwind. Hmmm, hat die App SO aber nicht gesagt! Egal: der Spaß überwiegt bei weitem.

… sagenhaft ruhig, sagenhaft schön. Ein einziger Flow um sanfte Kurven – aber mit Gegenwind. Hmmm, hat die App SO aber nicht gesagt! Egal: der Spaß überwiegt bei weitem.

Vor Arnstein wechsle ich auf den Radweg ins Tal. Auch hier wieder: absolute Ruhe, eine hammergeile sehr schöne, lange Abfahrt und ein dann einziges Dahinfließen bei entspanntem Kurbeln jenseits der 40 km/h. Im Hintergrund schon zu sehen: Arnstein.

Vor Arnstein wechsle ich auf den Radweg ins Tal. Auch hier wieder: absolute Ruhe, eine hammergeile sehr schöne, lange Abfahrt und ein dann einziges Dahinfließen bei entspanntem Kurbeln jenseits der 40 km/h. Im Hintergrund schon zu sehen: Arnstein.

Nochmal Abfahrt, jetzt von Lager Hammelburg in Richtung Hammelburg: Eine schön langgezogene S-kurve – drei Minuten Traumabfahrt, auf die ich seit Arnstein zugeradelt bin.

Nochmal Abfahrt, jetzt von Lager Hammelburg in Richtung Hammelburg: Eine schön langgezogene S-kurve – drei Minuten Traumabfahrt, auf die ich seit Arnstein zugeradelt bin.

Radweg von Hammelburg nach Untererthal (hinten rechts zu sehen) …

Radweg von Hammelburg nach Untererthal (hinten rechts zu sehen) …

… und von dort durch das Thulbatal bis Thulba.

… und von dort durch das Thulbatal bis Thulba.

Noch ein strammer letzter Aufstieg bei Hassenbach.

Noch ein strammer letzter Aufstieg bei Hassenbach. Das ist jedesmal eine Herausforderung für mich – gut, ich habe ja auch jedesmal schon mehr als 60 km in den Beinen, wenn ich hier mit dem Rad durchkomme.

In Lauter Wechsel auf eine Nebenstraße, die über ein kurzes, gut fahrbares Stück Schotter durch den Wald nach Waldfenster führt.

In Lauter Wechsel auf eine Nebenstraße, die über ein kurzes, gut fahrbares Stück Schotter durch den Wald nach Waldfenster führt. Die B286 ist zwar schön geteert, aber landschaftlich sicher nicht so schön.

Hinter dem Wald eine sehr gute Teerstraße – und Waldfenster. Ziel erreicht – wunderbare Tour als Starter für den Oster-(Dr)Eier

Hinter dem Wald eine sehr gute Teerstraße – und Waldfenster. Ziel erreicht – wunderbare Tour als Starter für den Oster-(Dr)Eier

Statistik: Würzburg – Waldfenster am 20.4.2014:

75,44 Kilometer
3:14:50 Fahrzeit
23,23 km/h Durchschnitt
63,21 km/h max.
73 UPM Durchschnitt
915 m Anstiege
teilweise Gegenwind, aber insgesamt gut zu fahren

Die anderen Touren folgen …

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s