Alltag, Ehrgeiz, Lust, Mensch-Maschine, Radwege, Würzburg

Stadtradeln? Mitmachen!

Nachdem das Wetter der letzten Tage nicht so prickelnd war, hat sich meine Radfahr-Aktivität wieder weitgehend auf die paar Alltagskilometer beschränkt, die für die Wege zur Schule (Emil), zum Büro oder für sonstige Erledigungen anfallen – an dieser Stelle noch einmal der dezente Hinweis an alle, dass ich in diesem Jahr zum ersten Mal beim Stadtradeln mitmache und zusammen mit Sohnemann Emil ein eigenes Team bilde: kleinesgrafischesbuero (etwas nach unten scrollen, dann kommen die Teams). Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass es weniger auf solche Mitmach-Aktionen ankommt als viel mehr auf die individuelle Einsicht, dass sich nur dann etwas am großen Ganzen ändert, wenn sich das individuelle Verhalten ändert – aber es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass meine Teilnahme am Stadtradeln mehr positive als negative Aspekte birgt, also wird mitgemacht.

Nach Ablauf der ersten Woche fällt auf, dass die paar Kilometer täglich nicht wirklich viel ausmachen – in der Summe aber eben doch: Innerhalb einer Woche bin ich 67 Kilometer gefahren – keine einzige Tour oder Ausfahrt dazwischen, die meisten Kilometer fielen bei der Auftaktveranstaltung mit Stadtrundfahrt am 9. Mai an:

»Bescheidenheit ist eine Zier, …« – ich bin nicht mal am Wochenende eine kleine Runde extra gefahren: fauler Sack!

»Bescheidenheit ist eine Zier, …« – ich bin nicht mal am Wochenende (10./11.) eine kleine Runde extra gefahren: fauler Sack!

Es fällt aber auch auf – und hier kommt der obligatorische Seitenhieb auf die motorisierten Mitmenschen –, für wie lächerlich kurze Fahrten jeden Tag das Auto bewegt wird. Und das ist der Witz beim Stadtradeln: Es geht um das Zeichen, das gesetzt wird, neben dem individuellen Spaß an der Sache. Wenn Würzburg als Kommune ein ordentliches Kontingent an Kilometern erradelt, dann lässt sich diese Zahl auch gut einsetzen, um den Verkehrsplanern hier klarzumachen, dass Radfahren weder exotisches Hobby esoterischer Spinner, noch bummeliges Freizeitvergnügen ist, sondern die effektivste Art der Fortbewegung auf Strecken bis zu einer bestimmten Länge (manche sagen: bis 10 Kilometer), und in Städten sowieso. Und wer sich etwas darauf einbildet, mit seinem spritsparenden Kleinstwagen auch nicht mehr Kilometer in der Woche zurückzulegen, muss sich ernsthaft fragen lassen, wozu es dafür eigentlich noch eines Kleinstwagens bedarf.

Wer Lust hat und in Würzburg lebt, darf sich gerne noch unserem Team anschließen und die geradelten Kilometer auch nachtragen. Es gelten alle gefahrenen Kilometer – gestern etwa habe ich wieder eine kleine Schwanbergrunde mit dem Rennrad absolviert – unnötig zu sagen, dass ich damit in ca. 3 Stunden die ganze vorherige Woche getoppt habe … und unsere Teamkilometer ordentlich gepuscht! Mehr Informationen, auch zu zusätzlichen Anreizen (Preise etc.), gibt es auf der Seite fahrradstadtwuerzburg.de

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