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Unterfrankenrundfahrt 2014 – Résumé

Die Unterfrankenrundfahrt ist vorbei, und in meinem Kopf wirken die vielfältigen Eindrücke noch nach. Trotz bescheidener Wetterprognosen für den ersten Tag war es eine klasse Tour, weswegen zuerst – ganz in der Tradition der früheren Kinofilme – die Credits im Vorspann ablaufen: Mein ganz besonderer Dank geht zuallererst an meine Familie – Margit, Moritz & Emil – die mir solche mehrtägigen Ausreisser zugestehen; dann an Markus und Robert, die mitgefahren sind (Robert leider nur am ersten Tag, da er keinen Brückentag am Freitag nehmen konnte, aber trotzdem den »Vatertag« mit uns gemeinsam geradelt und abends von Partenstein mit dem Zug zurückgefahren ist), und die sich bei der Tour erst kennengelernt haben – die Chemie hat von Anfang an gestimmt (kein Wunder: Radfahren verbindet eben), der Auftakt im Trio war klasse; und an unsere Gastgeber – Eva und Udo in Partenstein (erste Übernachtung), Eva und Jan in Oberwaldbehrungen (zweite Übernachtung): Eure Gastfreundschaft und üppige Bewirtung hat jedem Etappenziel das Sahnehäubchen oben drauf gesetzt, die Gespräche am Abend haben uns Radfahrer auch wieder wunderbar in die Realität zurückgeholt – Danke!

So gings für mich los: Das Rad bepackt – mit Lenkertasche, die ich bereits hatte und die meinen Stauraum doch noch ordentlich erweiterte.

So gings für mich los: Das Rad bepackt – mit Lenkertasche, die ich bereits hatte und die meinen Stauraum doch noch ordentlich erweiterte.

Treffpunkt Marktcafé Brandstetter um 7.45 Uhr – Markus und Robert sind schon da und haben sich bereits miteinander bekannt gemacht.

Treffpunkt Marktcafé Brandstetter um 7.45 Uhr – Markus und Robert sind schon da und haben sich bereits miteinander bekannt gemacht.

Unsere Räder.

Unsere Räder.

Von Waldbüttelbrunn bis Uettingen fahren wir auf dem Radweg …

Von Waldbüttelbrunn bis Uettingen fahren wir auf dem Radweg …

… und anschließend auf der nicht sehr befahrenen Straße über Holzkirchhausen Richtung Main.

… und anschließend auf der nicht sehr befahrenen Straße über Holzkirchen Richtung Main.

Markus schlägt einen Zwischenstopp in Urphar vor – nicht wegen diesem absurden Treppenaufgang zu dem hässlichen Häuschen, sondern …

Markus schlägt einen Zwischenstopp in Urphar vor – nicht wegen diesem absurden Treppenaufgang zu dem hässlichen Häuschen, sondern …

… um die kleine Wehrkirche zu besuchen (10. Jhdt.).

… um die kleine Wehrkirche zu besuchen (10. Jhdt.).

Der Altarraum mit dem lächelnden Jesus auf dem Altar.

Der Altarraum mit dem lächelnden Jesus auf dem Altar.

Markus hatte die Kirche angekündigt als »kleinstes Opernhaus der Welt«, womit er nicht ganz unrecht hat.

Markus hatte die Kirche angekündigt als »kleinstes Opernhaus der Welt«, womit er nicht ganz unrecht hat.

Bis Miltenberg geht es weiter am Main, bei Wertheim Wechsel auf die andere Mainseite.

Bis Miltenberg geht es weiter am Main, bei Wertheim Wechsel auf die andere Mainseite.

Nachdem Robert her schon öfters mit dem Rad war, beschließen wir, nicht über den Hügel nach Amorbach zu klettern, sondern über das Tal, an der Bahnlinie entlang. In Wertheim kurze Rast an einer Tankstelle, wir fangen an, an meinem Rad herumzuschrauben, weil es immer spürbarer beim Rollen schlägt: Ein Achter? Rad nicht zentriert? Vorbau zu locker? Wir können den Fehler nicht lokalisieren …

Nachdem Robert her schon öfters mit dem Rad war, beschließen wir, nicht über den Hügel nach Amorbach zu klettern, sondern über das Tal, an der Bahnlinie entlang. In Wertheim kurze Rast an einer Tankstelle, wir fangen an, an meinem Rad herumzuschrauben, weil es immer spürbarer beim Rollen schlägt: Ein Achter? Rad nicht zentriert? Vorbau zu locker? Wir können den Fehler nicht lokalisieren …

Ankunft Amorbach – die Stadtmitte relativ öde, viel Leerstand, keine Gaststätte zu sehen, und auch auf dem Kastanienfest wird eher Trashfood geboten. Robert ruft seine Schwiegermutter an und bittet um einen Tipp …

Ankunft Amorbach – die Stadtmitte relativ öde, viel Leerstand, keine Gaststätte zu sehen, und auch auf dem Kastanienfest wird eher Trashfood geboten. Robert ruft seine Schwiegermutter an und bittet um einen Tipp …

… der sich als Volltreffer erweist: Gleis 1 in Amorbach – leckeres, üppiges Essen.

… der sich als Volltreffer erweist: Gleis 1 in Amorbach – leckeres, üppiges Essen.

Ich schlage beim gemischten Grillteller zu, …

Ich schlage beim gemischten Grillteller zu, …

… Markus wählt die Frikadelle …

… Markus wählt die Frikadelle (Pommes extra) …

… und Robert den Klassiker: Wiener Schnitzel mit Pommes. Um 14.30 Uhr fahren wir weiter, zuerst zurück nach Miltenberg, …

… und Robert den Klassiker: Wiener Schnitzel mit Pommes. Um 14.30 Uhr fahren wir weiter, zuerst zurück nach Miltenberg, …

… und von dort in den Spessart ein, der sich hier entlang der ST2441 eher als flaches Tal erweist. Zunehmende Feuchtigkeit und Kühle …

… und von dort in den Spessart ein, der sich hier entlang der ST2441 eher als flaches Tal erweist. Zunehmende Feuchtigkeit und Kühle …

… so dass wir uns langsam auf den ungemütlicheren Teil vorbereiten. Vor der Einfahrt ins Elsavatal.

… so dass wir uns langsam auf den ungemütlicheren Teil vorbereiten. Vor der Einfahrt ins Elsavatal.

Von Eschau nach Hobbach auf der alten Straße, neben der ST2441.

Von Eschau nach Hobbach auf der alten Straße, neben der ST2441.

Auch ein Stück alten Bahndamm fahren wir, bevor wir dann wieder auf die Straße wechseln.

Auch ein Stück alten Bahndamm fahren wir, bevor wir dann wieder auf die Straße wechseln.

Ankunft in Mespelbrunn – mittlerweile regnet es, und es regnet immer mehr …

Ankunft in Mespelbrunn – mittlerweile regnet es, und es regnet immer mehr …

Die Stimmung ist immer noch viel besser, als es dieses Foto erahnen läßt: Stärkung bei Kaffee und gedecktem Apfelkuchen.

Die Stimmung ist immer noch viel besser, als es dieses Foto erahnen läßt: Stärkung bei Kaffee und gedecktem Apfelkuchen.

Hinter Hessenthal auf der ST2308. Jetzt wird es richtig ungemütlich – ein langer, verregneter Anstieg, und plötzlich macht es »PENG!« und mein hinterer Schlauch platzt. Mitten im Wald, mitten im Regen. Während wir noch debattieren, woher das plötzliche Schlauchplatzen kommen könnte, und den neuen Schlauch einlegen, entdecken wir die Ursache – für das Platzen und für die eierige Fahrerei mit meinem Rad: Die Karkasse an meinem hinteren Reifen ist völlig durch an der Seite, der Schlauch quillt heraus … wir basteln, unterlegen mit Stücken vom alten Schlauch, und ich schleiche mit vermindertem Luftdruck weiter. Schöner Mist! Letztes Jahr hatte ich einen Ersatzmantel dabei, aber weil ich ihn nicht brauchte, fuhr ich diesmal ohne: Fehler! Nie mehr ohne Ersatzmantel auf solche Touren gehen!

Hinter Hessenthal auf der ST2308. Jetzt wird es richtig ungemütlich – ein langer, verregneter Anstieg, und plötzlich macht es »PENG!« und mein hinterer Schlauch platzt. Mitten im Wald, mitten im Regen. Während wir noch debattieren, woher das plötzliche Schlauchplatzen kommen könnte, und den neuen Schlauch einlegen, entdecken wir die Ursache – für das Platzen und für die eierige Fahrerei mit meinem Rad: Die Karkasse an meinem hinteren Reifen ist völlig durch an der Seite, der Schlauch quillt heraus … wir basteln, unterlegen mit Stücken vom alten Schlauch, und ich schleiche mit vermindertem Luftdruck weiter. Schöner Mist! Letztes Jahr hatte ich einen Ersatzmantel dabei, aber weil ich ihn nicht brauchte, fuhr ich diesmal ohne: Fehler! Nie mehr ohne Ersatzmantel auf solche Touren gehen!

Ich fahre noch fast 20 Kilometer mit dem notdürftig geflickten Reifen – natürlich langsam. Kurz vor Partenstein will ich noch einmal etwas nachpumpen, weil immer öfter die Felge durchschlägt – da sehe ich, wie der Schlauch inzwischen an mehreren Stellen hervorquillt. Da hilft auch Pumpen nicht mehr … zufällig (!) kommt genau in diesem Moment unser Gastgeber mit dem Lieferwagen vorbei, auf dem Weg von Aschaffenburg nach Hause. Rad ins Auto und ab nach Partenstein. Puh, welch ein Dussel!

Ich fahre noch fast 20 Kilometer mit dem notdürftig geflickten Reifen – natürlich langsam. Kurz vor Partenstein will ich noch einmal etwas nachpumpen, weil immer öfter die Felge durchschlägt – da sehe ich, wie der Schlauch inzwischen an mehreren Stellen hervorquillt. Da hilft auch Pumpen nicht mehr … zufällig (!) kommt genau in diesem Moment unser Gastgeber mit dem Lieferwagen vorbei, auf dem Weg von Aschaffenburg nach Hause. Rad ins Auto und ab nach Partenstein. Puh, welch ein Dussel!

Nachdem Robert mit dem Zug von partenstein nach Würzburg zurückfuhr, wähle auch ich am nächsten Morgen den Zug – allerdings nur bis Lohr, um mir einen neuen Mantel zu besorgen. Bin übrigens noch 2–3 Kilometer gerollt mit dem Rad, bevor auch der zweite Schlauch in Lohr platzte. Bei einem sehr netten Laden – Speichenbruch – wurde mir geholfen, und so traf ich mich mit Markus wie vereinbart um 10 Uhr am Schloßplatz, bereit für die nächste Etappe.

Nachdem Robert mit dem Zug von Partenstein nach Würzburg zurückfuhr, wähle auch ich am nächsten Morgen den Zug – allerdings nur bis Lohr, um mir einen neuen Mantel zu besorgen. Bin übrigens noch 2–3 Kilometer gerollt mit dem Rad, bevor auch der zweite Schlauch in Lohr platzte. Bei einem sehr netten Laden – Speichenbruch – wurde mir geholfen, und so traf ich mich mit Markus wie vereinbart um 10 Uhr am Schloßplatz, bereit für die nächste Etappe.

Wie im Western: Der defekte Mantel geht mit als Beweismaterial – mal schauen, ob ich den noch reklamieren kann …

Wie im Western: Der defekte Mantel geht mit als Beweismaterial – mal schauen, ob ich den noch reklamieren kann …

Tag 2 ist anfangs noch trüb und kühl, aber immerhin trocken: Sinntal hinter Schaippach, …

Tag 2 ist anfangs noch trüb und kühl, aber immerhin trocken: Sinntal hinter Schaippach, …

… saftig durch und durch: Ein wunderschönes Tal!

… saftig durch und durch: Ein wunderschönes Tal!

Kaffeepause in Bad Brückenau, stilecht beim Fahrradmuseum. Es war kühl, wir saßen drinnen, und da war echt der Holzofen an und verbreitete wohlige Wärme.

Kaffeepause in Bad Brückenau, stilecht beim Fahrradmuseum. Es war kühl, wir saßen drinnen, und da war echt der Holzofen an und verbreitete wohlige Wärme.

Probefahrt auf dem Hochrad …

Probefahrt auf dem Hochrad …

… noch eines, »Benutzung auf eigene Gefahr« – wie wahr: die Dinger sind eigentlich unfahrbar …

… noch eines, »Benutzung auf eigene Gefahr« – wie wahr: die Dinger sind eigentlich unfahrbar …

Blick bei Riedenberg ins Tal Richtung Oberbach – »Ist das dahinten der Kreuzberg?« »Nein, Markus, der ist noch etwas weiter hinten …«

Blick bei Riedenberg ins Tal Richtung Oberbach – »Ist das dahinten der Kreuzberg?« »Nein, Markus, der ist noch etwas weiter hinten …«

Mittagessen ruft, Endspurt zum Kreuzberg.

Mittagessen ruft, Endspurt zum Kreuzberg.

Ich schaue allerdings schon mal rüber, Richtung Hochrhönstraße: Da müssen wir nachher hoch, am Steinwerk vorbei …

Ich schaue allerdings schon mal rüber, Richtung Hochrhönstraße: Da müssen wir nachher hoch, am Steinwerk vorbei …

… aber davor den letzten Anstieg zum Kreuzberg. Auch diesmal bin ich nicht am Stück hochgefahren, sondern zwischendurch mal zum Schnaufen abgestiegen.

… aber davor den letzten Anstieg zum Kreuzberg. Auch diesmal bin ich nicht am Stück hochgefahren, sondern zwischendurch mal zum Schnaufen abgestiegen.

Das Kreuzbergbier ist sensationell, aber: Man kommt hier sicher nicht her, um ein Sterne-Menu zu sich zu nehmen: Markus hadert mit seinem Fisch …

Das Kreuzbergbier ist sensationell, aber: Man kommt hier sicher nicht her, um ein Sterne-Menu zu sich zu nehmen – Markus hadert mit seinem Fisch …

… dennoch verlässt er den Kreuzberg gestärkt, ganz Mann der Tat.

… dennoch verlässt er den Kreuzberg gestärkt, ganz Mann der Tat.

Nach der sehr schnellen Abfahrt hinab nach Bischofsheim wartet auf der anderen Seite der lange Anstieg auf die Hochrhönstraße.

Nach der sehr schnellen Abfahrt hinab nach Bischofsheim wartet auf der anderen Seite der lange Anstieg auf die Hochrhönstraße.

500 m üb. NN, vor der ersten Spitzkehre am Bauersberg.

500 m üb. NN, vor der ersten Spitzkehre am Bauersberg.

Nächste Spitzkehre …

Nächste Spitzkehre …

… und nächstes Schild: 600 m üb. NN.

… und nächstes Schild: 600 m üb. NN.

Es fährt sich eigentlich ganz gut da hoch, stetig bergan, aber fahrbar.

Es fährt sich eigentlich ganz gut da hoch, stetig bergan, aber fahrbar.

700 m üb. NN

700 m üb. NN

800 m üb. NN – Ende des Waldes und Eintritt in das Naturschutzgebiet »Lange Rhön«

800 m üb. NN – Ende des Waldes und Eintritt in das Naturschutzgebiet »Lange Rhön«

Links der Sendemast am Heidelstein (928 m)

Links der Sendemast am Heidelstein (928 m)

Es geht immer noch leicht bergauf, aber das Panorama öffnet sich langsam: …

Es geht immer noch leicht bergauf, aber das Panorama öffnet sich langsam: …

Ein sagenhafter Rundumblick dort oben, …

Ein sagenhafter Rundumblick dort oben, …

… von der richtigen Stelle aus kann man von den Kühltürmen des AKW Grafenrheinfeld (bei Schweinfurt) über Steigerwald, Haßberge, Grabfeld und Gleichberge bis zum Rennsteig bzw. Thüringer Wald sehen.

… von der richtigen Stelle aus kann man von den Kühltürmen des AKW Grafenrheinfeld (bei Schweinfurt) über Steigerwald, Haßberge, Grabfeld und Gleichberge bis zum Rennsteig bzw. Thüringer Wald sehen.

Auch Markus muss immer wieder anhalten zum Knipsen.

Auch Markus muss immer wieder anhalten zum Knipsen.

Nächster Stopp am Schwarzen Moor, wo es die guten Ostheimer Bratwürste gibt.

Nächster Stopp am Schwarzen Moor, wo es die guten Ostheimer Bratwürste gibt.

Dann: Abfahrt nach Fladungen hinunter. Dort im Freilandmuseum gleich noch einmal Einkehr bei Kaffee und Kuchen.

Dann: Abfahrt nach Fladungen hinunter. Dort im Freilandmuseum gleich noch einmal Einkehr bei Kaffee und Kuchen.

In Nordheim fotografiert Markus …

In Nordheim fotografiert Markus …

… diese schöne alte Brücke über die Streu. Das Streutal steht am dritten Tag auf dem Programm, …

… diese schöne alte Brücke über die Streu. Das Streutal steht am dritten Tag auf dem Programm, …

… jetzt geht es erstmal zu unseren Gastgebern über Sondheim …

… jetzt geht es erstmal zu unseren Gastgebern über Sondheim …

… nach Oberwaldbehrungen.

… nach Oberwaldbehrungen.

Am nächsten Morgen: »on the road again« – ein Blick zurück zur Hochrhön am Abzweig nach Ostheim …

Am nächsten Morgen: »on the road again« – ein Blick zurück zur Hochrhön am Abzweig nach Ostheim …

… dann Wechsel ins Streutal …

… dann Wechsel ins Streutal …

… dem wir bis Mellrichstadt folgen. An diesem Tag: Sonne pur!

… dem wir bis Mellrichstadt folgen. An diesem Tag: Sonne pur!

Ansteig hinter Mellrichstadt – die beiden Gleichberge bleiben weiterhin die landschaftlichen Orientierungspunkte bis Bad Königshofen.

Anstieg hinter Mellrichstadt – die beiden Gleichberge (Thüringen) bleiben weiterhin die landschaftlichen Orientierungspunkte bis Bad Königshofen.

»Pomp« – klassischer Fall von …

»Pomp« – klassischer Fall von …

 … »Nomen est omen« …

… »Nomen est omen«.

Endspurt nach Bad Königshofen.

Endspurt nach Bad Königshofen.

Marktplatz in Bad Königshofen – wir gönnen uns einen Kaffee …

Marktplatz in Bad Königshofen – wir gönnen uns einen Kaffee …

… und wundern uns, dass hier noch alles für Autos zugänglich ist: wirkt irgendwie gestrig, der Verkehr im Zentrum.

… und wundern uns, dass hier noch alles für Autos zugänglich ist: wirkt irgendwie gestrig, der Verkehr im Zentrum.

Weiter gehts es dann auf der B279 Richtung Ebern.

Weiter gehts es dann auf der B279 Richtung Ebern.

Kurz vor der Brücke, die die B303 übert die B279 führt.

Kurz vor der Brücke, die die B303 übert die B279 führt.

In Ebern ein üppiges Mittagsmahl, Markus nimmt den Lammbraten, ich den Rückert-Spieß.

In Ebern ein üppiges Mittagsmahl, Markus nimmt den Kalbsbraten, ich den Rückert-Spieß.

Baunachtal zwischen Ebern und Rentweinsdorf.

Baunachtal zwischen Ebern und Rentweinsdorf.

In Rentweinsdorf bemerke ich im Augenwinkel einen ungewöhnlichen Straßennamen …

In Rentweinsdorf bemerke ich im Augenwinkel einen ungewöhnlichen Straßennamen …

… dann Haßberge: lange, gut fahrbare Anstiege …

… dann Haßberge: lange, gut fahrbare Anstiege …

… und ebensolche Abfahrten. Bei Ebelsbach queren wir den Main und wechseln nach Eltmann.

… und ebensolche Abfahrten. Bei Ebelsbach queren wir den Main und wechseln nach Eltmann.

Abzweig in Eltmann: Die Steigerwaldhochstraße war ja ebenfalls eingeplant, zumindest ein Stück weit, …

Abzweig in Eltmann: Die Steigerwaldhochstraße war ja ebenfalls eingeplant, zumindest ein Stück weit, …

… aber das Schild flößt dann doch Respekt ein: Da geht es für mich und meine Kompaktkurbel nur im Stehen hoch!

… aber das Schild flößt mir dann doch Respekt ein: Da geht es für mich und meine Kompaktkurbel nur im Stehen hoch!

Oben dann tauchen wir in den Steigerwald ein …

Oben dann tauchen wir in den Steigerwald ein …

… und vor Unterschleichach geht es genau so kurz und steil hinunter wie zuvor bei Eltmann hoch.

… und vor Unterschleichach geht es genau so kurz und steil hinunter wie zuvor bei Eltmann hoch.

Hinter Unterschleichach muss ich kurz laut auflachen – das da vorne ist keine Abfahrt, sondern der nächste Anstieg, …

Hinter Unterschleichach muss ich kurz laut auflachen – das da vorne ist keine Abfahrt, sondern der nächste Anstieg, …

… kurz, steil, hart, …

… kurz, steil, hart, …

… den Namen merke ich mir.

… den Namen merke ich mir.

Im Steigerwald teilweise (zu) viel Verkehr, vor allem fahren da echte Volltrottel durch die Gegend.

Im Steigerwald teilweise (zu) viel Verkehr, vor allem fahren da echte Volltrottel durch die Gegend.

Die Gesamthöhe ist, verglichen mit der Rhön, eher überschaubar, aber die Anstiege im Steigerwald sind richtig heftig: kurz und steil.

Die Gesamthöhe ist, verglichen mit der Rhön, eher überschaubar, aber die Anstiege im Steigerwald sind überraschend heftig: kurz und steil.

Das letzte Stück, von Fabrikschleichach bis Hundelshausen 10 km Wald.

Das letzte Stück, von Fabrikschleichach bis Hundelshausen 10 km Wald.

Noch ein Anstieg – langsam reicht es uns.

Noch ein Anstieg – langsam reicht es uns.

Irgendwo in der Mitte des Waldes.

Irgendwo in der Mitte des Waldes.

Hinter Hundelshausen blicke ich zurück zum Steigerwald. Der war, das darf man so sagen, das heftigste Stück der Tour.

Hinter Hundelshausen blicke ich zurück zum Steigerwald. Der war, das darf man so sagen, das heftigste Stück der Tour.

Vor uns liegt jetzt das »Flachland«, von Gerolzhofen bis Würzburg wird es keine Grausamkeiten mehr geben.

Vor uns liegt jetzt das »Flachland«, von Gerolzhofen bis Würzburg wird es keine Grausamkeiten mehr geben.

Raketenabschussbasis, gut getarnt.

Raketenabschussbasis, gut getarnt.

Vor Gerolzhofen gelingt es mir, vom Radweg aus mal eine etwas andere Perspektive einzunehmen. In Gerolzhofen gönnen wir uns noch ein Eis bzw. Eiskaffee, bevor wir über Volkach nach Dettelbach fahren, von dort nach Kitzingen und dann nach Winterhausen (kleines Absackerbier bei Markus). Richtig ekelhaft zu fahren war die ST2271 von Volkach nach Schwarzach, und im Landkreis Kitzingen – sorry, Ihr Ausnahmen – fahren überproportional viele Vollidioten durch die Gegend. Ist so, und auch meine Beobachtung hier in der Stadt zeigt, dass »KT« am Nummernschild fast immer Garant für Fehlverhalten im Straßenverkehr ist. Schlimm, schlimm, das …

Vor Gerolzhofen gelingt es mir, vom Radweg aus mal eine etwas andere Perspektive einzunehmen. In Gerolzhofen gönnen wir uns noch ein Eis bzw. Eiskaffee, bevor wir über Volkach nach Dettelbach fahren, von dort nach Kitzingen und dann nach Winterhausen (kleines Absackerbier bei Markus). Richtig ekelhaft zu fahren war die ST2271 von Volkach nach Schwarzach, und im Landkreis Kitzingen – sorry, Ihr Ausnahmen – fahren überproportional viele Vollidioten durch die Gegend. Ist so, und auch meine Beobachtung hier in Würzburg zeigt, dass »KT« am Nummernschild fast immer Garant für Fehlverhalten im Straßenverkehr ist. Schlimm, schlimm, das …

Nach dem Absackerbier bei Markus fahre ich die letzten Kilometer am Mainradweg nach Hause, in den Sonnenuntergang hinein.

Nach dem Absackerbier bei Markus fahre ich die letzten Kilometer am Mainradweg nach Hause, in den Sonnenuntergang hinein, um 21 Uhr treffe ich zuhause ein.

Statistik

490,85 Tourkilometer
23:24:04 reine Fahrzeit
20,98 km/h Durchschnitt
74,07 km/h max.
4.541 m Anstiege gesamt
127 Ortschaften

 

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4 Gedanken zu “Unterfrankenrundfahrt 2014 – Résumé

  1. Markus Westendorf schreibt:

    Jawoll Jochen – das war echt eine schöne, harmonische Tour und ich kann mich auch nach 1400 Kilometern Italien erneut darüber wundern, in was für einer schönen, grünen und an Kultur reichen Gegend wir leben. Dogmatischer Radfahrer bin ich eh schon, aber auch dieses Mal wurde mir klar: Das Fahrrad ist das Werkzeug für direktes Erleben, direkten Zugang zu Mensch und Natur, für eine Reise ohne inneren und äußeren Schutzpanzer. Besten Dank für die schöne Unterfrankenrundfahrt.

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    • Ich habe zu danken, Markus! Und Pandoras Büchse ist nun offen – Bayern, Deutschland, Europa und die Welt rufen! Wie das allerdings jeweils als Vatertagstour zu bewältigen wäre, weiss ich momentan noch nicht … 😉

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  2. Vielen Dank für die ausführliche Fahrrad-Foto-Love-Story! Du hast alles so gut dokumentiert, dass ich fast selbst mitgefahren bin. Schade, dass Ihr auch schlechtes Wetter hattet… aber das gehört wohl in Deutschland eben auch dazu.
    Erhol Dich gut!

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    • Hallo Claudia,
      freut mich, dass die Schilderung einigermaßen plastisch geraten ist (trotz vieler zu dunkler Fotos).
      Schlechtes Wetter: ist relativ – und war in diesem Fall punktgenau (Ort/Zeit) vorhersehbar, Appseidank! Der kaputte Reifen allerdings nicht, und DIESE Kombination aus Regen und Basteln im finst’ren Spessartwalde war nur im Verbund mit den kompetenten Begleitern durchzustehen, alleine wäre ich verzweifelt. Summa summarum hat die Tour – bis auf Schnee – wettermäßig ein ziemliches Spektrum abgedeckt, glücklicherweise das meiste mit Sonnenschein!

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