Ehrgeiz, Fotografie, Lust, Radwege, Rennrad, Tour 100–200 km, Training

Kurze Tour: Würzburg–Maßbach und zurück

Gestern habe ich eine kleine Samstags-Tour eingebaut – und eine Vernissage in Maßbach besucht. Am dortigen Fränkischen Theater Schloss Maßbach, genauer im kleinen Park am Gebäude, finden sich noch bis Mitte September ein paar Skulpturen von Dierk Berthel, Jan Polacek und Peter Picciani. Die beiden erstgenannten kenne ich schon seit Jahren sehr gut, Jan war ja auch Gastgeber bei unserer zweiten Übernachtung während der Unterfrankenrundfahrt.

Die Vernissage war um 17 Uhr – bei der überschaubaren Strecke (ca. 60 km einfach) reichte die Abfahrt nach 14 Uhr. Für die Vernissage selbst nahm ich ein kleines Sortiment an Zivilklamotten mit – kurze Hose, T-Shirt – damit ich nicht dauernd in Radlerklamotten herumlaufen musste. Für die Rückfahrt natürlich die Lichter (es würde ja vermutlich dunkel werden während der Rückfahrt), und für den Fall der Fälle noch Wind- und Regenjacke (beides wurde nicht benötigt, auch wenn es am Schluss schon leicht kühl wurde). Idee war natürlich, das Nützliche (Trainingseinheit, in einer Woche ist nämlich wieder der Rhöner Kuppenritt) mit dem Angenehmen (Kultur, Freunde wiedersehen) zu verbinden – es klappt wunderbar: Ich benötige für mich alleine praktisch kein Auto mehr, um in Unterfranken resp. im Umkreis von ca. 100 km mobil zu sein, und ziehe das auch konsequent durch.

Herrliches Wetter wieder – hier der Radweg zwischen Estenfeld und Kürnach.

Herrliches Wetter mal wieder, der Wind kommt von schräg hinten – hier der Radweg zwischen Estenfeld und Kürnach.

Vor Gut Seligenstadt macht ein schönes Panorama auf. Die Radwege sind hier sehr gut fahrbar, überwiegend geteerte Feldwege. Etwas ätzend ist das Stück von Prosselsheim bis zum Abzweig nach Untereisenheim (dafür entschädigt dann eine Mörderabfahrt), und ab Obereisenheim geht es am Mainradweg weiter. Entspanntes Kurbeln …

Vor Gut Seligenstadt macht ein schönes Panorama auf (rechts im Hintergrund: Schwanberg). Die Radwege sind hier sehr gut fahrbar, überwiegend geteerte Feldwege. Etwas ätzend ist das Stück von Prosselsheim bis zum Abzweig nach Untereisenheim (dafür entschädigt dann eine Mörderabfahrt), und ab Obereisenheim geht es am Mainradweg weiter. Entspanntes Kurbeln …

Hinter Wipfeld kommt des AKW Grafenrheinfeld in Sicht.

Hinter Wipfeld kommt des AKW Grafenrheinfeld in Sicht.

In Garstadt: Das sieht schon gewöhnungsbedürftig aus, wie sich das AKW ins Ortsbild fügt …

In Garstadt: Das sieht schon gewöhnungsbedürftig aus, wie sich das AKW ins Ortsbild fügt.

Richtung Schweinfurt, zwischen Garstadt und Bergrheinfeld. In Schweinfurt zeigt der Tacho einen Schnitt von knapp 30 km/h an – gut so, ich habs doch etwas eilig und will pünktlich sein. Die mir neue Route von Schweinfurt nach Maßbach, überwiegend Radwege und gut fahrbar, bin ich also ziemlich zügig weitergefahren – ohne Fotos …

Richtung Schweinfurt, zwischen Garstadt und Bergrheinfeld.
In Schweinfurt zeigt der Tacho einen Schnitt von knapp 30 km/h an – gut so, ich habs doch etwas eilig und will pünktlich sein. Die mir neue Route von Schweinfurt nach Maßbach, überwiegend Radwege und gut fahrbar, bin ich also ziemlich zügig weitergefahren – ohne Fotos …

Ankunft in Maßbach: Das »Schloss« ist natürlich auch nur ein etwas opulenterer Privatbau am Ortsrand, aber recht hübsch.

Ankunft in Maßbach: Das »Schloss« ist natürlich auch nur ein etwas opulenterer Privatbau am Ortsrand, aber recht hübsch.

Ich bin, gegen 16.45 Uhr, noch der erste und werfe schon mal einen Blick in den Schlosspark: Skulptur von Jan Polacek.

Ich bin, gegen 16.45 Uhr, noch der erste und werfe schon mal einen Blick in den Schlosspark: Skulptur von Jan Polacek.

Dann kommen die Künstler, und es geht zuerst zum Fototermin in den Park. An der Skulptur: Jan Polacek, Dierk Berthel, Peter Picciani und die Leiterin des Theaters, Anne Maar.

Dann kommen die Künstler, und es geht zuerst zum Fototermin in den Park. An der Skulptur: Jan Polacek, Dierk Berthel, Peter Picciani und die Leiterin des Theaters, Anne Maar.

Kleiner Überblick über die »Charakteristiken« der Skulpturen: Polacek, Berthel, Picciani (v.l.) – und ein kleines Späßchen am Rande.

Kleiner Überblick über die »Charakteristiken« der Skulpturen: Polacek, Berthel, Picciani (v.l.) – und ein kleines Späßchen am Rande.

Beim Rundgang: Dierk spricht mit ausholenden Gesten über seine Arbeit.

Beim Rundgang: Alle Künstler geben kurze Kommentare zu den Arbeiten, hier Dierk Berthel über seine Arbeit.

Nach der Vernissage gehen wir noch zu einem griechischen Lokal im Ort, Kohlehydrate tanken für die Rückfahrt. Nachdem ich mir bei der Vernissage schon einige kühle Biere gegönnt habe, gibts jetzt nur noch alkoholfrei.

Nach der Vernissage gehen wir noch zu einem griechischen Lokal im Ort, Kohlenhydrate tanken für die Rückfahrt. Nachdem ich mir bei der Vernissage schon einige kühle Biere gegönnt habe, gibts jetzt nur noch alkoholfrei.

Rückfahrt: SW7 vor Madenhausen.

Rückfahrt: SW7 vor Madenhausen.

Auf dem Radweg zwischen Weipoltshausen und Zell, entlang der SW30.

Auf dem Radweg zwischen Weipoltshausen und Zell, entlang der SW30.

Die alte Landstraße hinter Bergrheinfeld – links alles abgeschnitten, was nicht mehr benötigt wird; trotzdem gibts rechts davon den geteerten radweg extra.

Die alte Landstraße hinter Bergrheinfeld – links alles abgeschnitten, was nicht mehr benötigt wird; trotzdem gibts rechts davon den geteerten radweg extra.

Es wird dunkel, und im Hintergrund die letzte Gemeinheit für diesen Tag: Was als »Mörder-Abfahrt« (s.o.) Spaß machte, wird hier gnädig im bewaldeten Dreieck im hintergrund verdeckt: Der Aufstieg von Untereisenheim hoch auf die ST2260 nach Prosselsheim. Danach entspannt nach Hause kurbeln (und auch der Aufstieg ging doch noch recht gut).

Es wird dunkel, und im Hintergrund die letzte Gemeinheit für diesen Tag: Was als »Mörderabfahrt« (s.o.) Spaß machte, wird hier gnädig im bewaldeten Dreieck im Hintergrund verdeckt: Der Aufstieg von Untereisenheim hoch auf die ST2260 nach Prosselsheim. Danach entspannt nach Hause kurbeln (und auch der Aufstieg ging doch noch recht gut).

Statistik:

132,63 Tageskilometer (66,15 hin und 66,48 zurück)
4:57:31 reine Fahrzeit (hin und zurück)
26,83 km/h Durchschnitt (28,35 hin und 25,31 zurück)
60,69 km/h max. (hin)
53,33 km/h max. (zurück)
83 UPM Durchschnitt (86 hin und 80 zurück)
1.072 m Tageshöhe (592 hin und 480 zurück)

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2 Gedanken zu “Kurze Tour: Würzburg–Maßbach und zurück

  1. Hallo Alexandra,
    ja, ich habe eine Action-Cam (immer noch, nach Austausch: HD Ghost), die aber derzeit am Alltagsrad ist und meine Wege in der Stadt auf Video festhält. Die Fotos der letzten Monate stammen allesamt vom iPhone 4S – und ja, ab und zu bleibe ich mal stehen zum Fotografieren, die meiste Zeit aber fotografiere ich »on the fly«, allerdings nur dann, wenn es nicht mit Gefahren für mich oder meine Umwelt verbunden ist (einhändig darf man ja fahren … ständig anhalten stört natürlich den Flow).
    Den Kuppenritt nächste Woche will ich allerdings mal wieder durchgängig knipsen (1 Bild/10 Sekunden) – aber das sind dann, nach so einem Tag, ja immer gleich Abertausende Bilder (360B/h), im Gegensatz zu den 20–40, die ich aus dem Handgelenk knipse. Allerdings geht bei der Action-Cam – sofern sie stur durcharbeitet – kaum ein sehenswertes Motiv verloren. Und der Kuppenritt im letzten Jahr (gleich Strecke) war landschaftlich einfach wunderschön, v.a. der Exkurs nach Thüringen (Gemeinde Rhönblick) bot einige wunderbare Ausblicke – damals nahm der Gedanke Gestalt an, doch einfach eine Kamera permanent mitlaufen zu lassen.
    Heuer ist es soweit …

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