Ehrgeiz, Fotografie, Lust, Radwege, Rennrad, Tour 100–200 km

Radeln im Herbst (3)

Zugegeben: Immer die gleiche Überschrift einfach durchnummerieren ist nicht sooo originell … aber es ist auch nichts wirklich sensationell Neues passiert, ausser dass ich am letzten Wochenende, nach zwei kleineren Ausfahrten an den Wochenenden davor, mal wieder ein paar Kilometer mehr mit dem Renner machen konnte, so dass ich mich nun doch langsam aber sicher an die 7.000-km-Marke ranarbeite, die ich in diesem Jahr natürlich noch knacken will, nachdem ich schon beim Erreichen der 6.000er Marke erfreut feststellen konnte, dass ich im Vergleich zu 2013 (gut 4.000 km) in diesem Jahr deutlich mehr Zeit auf dem Rennrad verbracht habe. Und das tägliche Alltagsradeln wird ja nicht mitgezählt im Rennrad-Tagebuch

Was war los? Am Freitag (21.11.) stand Schwiegermutters Geburtstag an (Stöppach bei Coburg), am Samstag (22.11.) lud Peter Engstler mal wieder zu einer Lesung in seinen Buchladen in Oberwaldbehrungen (nicht an die Kalte Buche, die um diese Jahreszeit bestimmt noch kälter als sonst ist). Eigentlich dachte ich ja, wir fahren (mit dem Auto als Familie) am Freitag nach Stöppach und kommen am Samstag möglichst bis ca. 14 Uhr zurück nach Würzburg, so dass ich die Strecke in die Rhön hoch ähnlich fahren könnte wie hier schon einmal … aber dann dämmerte mir noch rechtzeitig, dass das auch besser gehen müsste.
Ein kleiner Bericht in Bildern:

Denk doch mal nach, Jochen: Von Würzburg da hoch bist Du doch erst gefahren – nimm das Fahrrad mit nach Stöppach und starte doch am Samstag direkt von dort … gedacht, getan!

Denk doch mal nach, Jochen: Von Würzburg da hoch bist Du ja erst gefahren – nimm das Fahrrad mit nach Stöppach und starte am Samstag direkt von dort … gedacht, getan!

Und so war der Plan schnell gefasst: Am Samstag von Stöppach nach Oberwaldbehrungen (ca. 85 km), am Sonntag von dort wieder nach Würzburg (ca. 100 km).

Und so war der Plan schnell gefasst: Am Samstag von Stöppach nach Oberwaldbehrungen (ca. 85 km), am Sonntag von dort wieder nach Würzburg (ca. 100 km).

Los gehts am Samstag gegen 13 Uhr – wieder über Scherneck auf die CO25 nach Seßlach, dann aber die ST2204 über Dietersdorf und Gemünda (im Bild) nach Autenhausen, dort Wechsel auf die L1135 nach Thüringen.

Los gehts am Samstag gegen 13 Uhr – wieder über Scherneck auf die CO25 nach Seßlach, dann aber die ST2204 über Dietersdorf und Gemünda (im Bild) nach Autenhausen, dort Wechsel auf die L1135 nach Thüringen.

Einöd. Alles doch recht flach hier, kaum Wind, ich fahre gutes Reise-Tempo zwischen 25 und 30 km/h, manchmal auch darüber.

Einöd. Alles doch recht flach hier, kaum Wind, ich fahre gutes Reise-Tempo zwischen 25 und 30 km/h, manchmal auch darüber.

Kurz vor Heldburg: Der Namensgeber des Städtchens thront rechts auf dem Berg, weithin sichtbar. Hinter Heldburg halte ich mich links und wechsle auf die L2671, Richtung Gleichberge.

Kurz vor Heldburg: Der Namensgeber des Städtchens thront rechts auf dem Berg, weithin sichtbar. Hinter Heldburg halte ich mich links und wechsle auf die L2671, Richtung Gleichberge.

Ungewohnte Optik, die Leitungen an der Straße entlang – gibt es aber auch in Westdeutschland immer noch zur Genüge, wenn auch etwas entlegener. Die noch jungen Bäume rechts sitzen etwas weit vom Straßenrand weg, …

Ungewohnte Optik, die Leitungen an der Straße entlang – gibt es aber auch in Bayern immer noch zur Genüge, wenn auch etwas entlegener. Die noch jungen Bäume rechts sitzen etwas weit vom Straßenrand weg, …

… aber hier kann man sehr schön sehen, wie die Alleen wieder zurückgebracht werden.

… aber hier kann man sehr schön sehen, wie die Alleen wieder zurückgebracht werden.

Hätten eigentlich ein Teil der Tour sein sollen: Die Gleichberge (rechts Ausläufer) waren aber überhaupt nicht zu sehen im Dunst (leider), und so verwarf ich meinem Plan, über die Gleichberge zu fahren (kleiner Schlenker nach Nordosten und dort via L1132 zwischen Kleinem und Großem Gleichberg den Pass nehmen). Beide Kuppen im Nebel, ich hielt nicht mal für ein Foto an. Schade. So wechselte ich bei Eicha auf die L1131 …

Hätten eigentlich ein Teil der Tour sein sollen: Die Gleichberge (rechts Ausläufer) waren aber überhaupt nicht zu sehen im Dunst (leider), und so verwarf ich meinem Plan, über die Gleichberge zu fahren (kleiner Schlenker nach Nordosten und dort via L1132 zwischen Kleinem und Großem Gleichberg den Pass nehmen). Beide Kuppen im Nebel, ich hielt nicht mal für ein Foto an. Schade. So wechselte ich bei Eicha auf die L1131 …

… und fuhr nach Römhild (auf ein Tässchen Kaffee am Marktplatz). Wie fast alle Orte in Thüringen, die ich durchfuhr, auch hier jede Menge altes Fachwerk, schön restauriert. Erst 15 Uhr, und schon mehr als die Hälfte des Tagespensums absolviert.

… und fuhr nach Römhild (auf ein Tässchen Kaffee am Marktplatz). Wie fast alle Orte in Thüringen, die ich durchfuhr, auch hier jede Menge altes Fachwerk, schön restauriert. Erst 15 Uhr, und schon mehr als die Hälfte des Tagespensums absolviert.

Über die K508 und die L3029 auf die K2567 Richtung Mellrichstadt. Kurz vor Behrungen (hat noch nichts mit Oberwaldbehrungen zu tun) mache ich einen kleinen Schlenker nach links in die Wiese, um dem ehemaligen Grenzturm einen Besuch abzustatten …

Über die K508 und die L3029 auf die K2567 Richtung Mellrichstadt. Kurz vor Behrungen (hat noch nichts mit Oberwaldbehrungen zu tun) mache ich einen kleinen Schlenker nach links in die Wiese, um dem ehemaligen Grenzturm einen Besuch abzustatten …

… der natürlich nicht so schief steht: Das macht die Ghost-Optik. Und die fehlende Sonne tut ihr Übriges, um alle Bilder an diesem Tag trüb aussehen zu lassen – obwohl der Tag selbst ganz ok war, keine Sonne, aber auch keine übermäßige Feuchtigkeit.

… der natürlich nicht so schief steht: Das macht die Ghost-Optik. Und die fehlende Sonne tut ihr Übriges, um alle Bilder an diesem Tag trüb aussehen zu lassen – obwohl der Tag selbst ganz ok war, keine Sonne, aber auch keine übermäßige Feuchtigkeit.

Perspektivendreher vor der Weiterfahrt: links die K2567, auf der ich gekommen bin. Rechts am Turm (verschlossen) das obligatorische Foto mit Rad.

Perspektivendreher vor der Weiterfahrt: links die K2567, auf der ich gekommen bin. Rechts am Turm (verschlossen) das obligatorische Foto mit Rad.

Behrungen: Man sieht es nur schwer, aber an den Laternen (z.B. rechts) hingen oben kleine A4-Zettel, laminiert. Erst beim zweiten konnte ich den kurzen Text lesen: »Lügen haben lange Leitern.« Sehr cool – und NPD-Plakate oder sonstiges Zeug habe ich auf der ganze fahrt noch keine entdeckt. Wahlkampf ist ja auch vorbei in Thüringen …

Behrungen: Man sieht es nur schwer, aber an den Laternen (rechts) hingen oben kleine A4-Zettel, laminiert. Erst beim zweiten konnte ich den kurzen Text lesen: »Lügen haben lange Leitern.« Sehr cool – und NPD-Plakate oder sonstiges Zeug habe ich auf der ganze Fahrt noch keine entdeckt. Wahlkampf ist ja auch vorbei in Thüringen …

Behrungen verlasse ich über die K2529 Richtung Sondheim, und damit verlasse ich auch schon wieder Thüringen, das mir trotz nicht so sonnigem Wetter eigentlich ganz gut gefallen hat. Von Sondheim geht es über die NES37 nach Mellrichstadt (im Blick), hier die Abfahrt von der Mellrichstädter Höhe aus.

Behrungen verlasse ich über die K2529 Richtung Sondheim, und damit verlasse ich auch schon wieder Thüringen, das mir trotz nicht so sonnigem Wetter eigentlich ganz gut gefallen hat.
Von Sondheim geht es über die NES37 nach Mellrichstadt (im Blick), hier die Abfahrt von der Mellrichstädter Höhe aus.

In Mellrichstadt zielsicheres Ansteuern des Streutal-Radwegs. Mittlerweile, es ist nach 16 Uhr, senkt sich die Dämmerung langsam über das Streutal, die Bilder werden wegen der bescheidenen Lichtverhältnisse unschärfer – aber genau so fuhr es sich: fast wie in Watte, die Straße ein festes, aber auch bequem zu fahrendes Band …

In Mellrichstadt zielsicheres Ansteuern des Streutal-Radwegs. Mittlerweile, es ist nach 16 Uhr, senkt sich die Dämmerung langsam über das Streutal, die Bilder werden wegen der bescheidenen Lichtverhältnisse unschärfer – aber genau so fuhr es sich: fast wie in Watte, die Straße ein festes, aber auch bequem zu fahrendes Band …

… unten unscharf und in Bewegung, die weiter entfernten, statischeren Bildteile noch gut scharf. Ach ja, ich liebe diese langen, geteerten Flurwege, …

… unten unscharf und in Bewegung, die weiter entfernten, statischeren Bildteile noch gut scharf. Ach ja, ich liebe diese langen, geteerten Flurwege, …

… ABER: So ein Saustall auf einer regulären Autostraße würde unweigerlich und recht schnell geahndet werden. Hier spielt es nicht so die Rolle. Selbst der Autofahrer, der mich gerade noch überholt hat, bremst fast bis zum Stillstand ab, dermaßen verdreckt ist der Radweg hier und auf den nächsten paar hundert Metern bis Stockheim.

… ABER: So ein Saustall auf einer regulären Autostraße würde unweigerlich und recht schnell geahndet werden. Hier spielt es nicht so die Rolle. Selbst der Autofahrer, der mich gerade noch überholt hat, bremst fast bis zum Stillstand ab, dermaßen verdreckt ist der Radweg hier und auf den nächsten paar hundert Metern bis Stockheim.

Weiter Richtung Ostheim, vorletztes Foto, bevor der Akku schlappmacht (die ganze Fahrt wieder pausenlos fotografiert, alle zehn Sekunden ein Bild). Ich freue mich auf eine leckere heiße Bratwurst in Ostheim, aber die Bude hat zu! Verdammt! Also weiter, die letzten sechs Kilometer nach Oberwaldbehrungen über NES34 und NES27. Mittlerweile ist es 17 Uhr, dunkel, neblig-feucht (die Tröpfchen gut im Schein meiner 40-Lux-Lampe zu sehen). Ich komme eine Stunde zu früh bei Jan und Eva an (die Lieben, die mir immer wieder Asyl auf meinen Rhön-Touren gewähren – herzlicher Dank an dieser Stelle mal wieder!).

Weiter Richtung Ostheim, vorletztes Foto, bevor der Akku schlappmacht (die ganze Fahrt wieder pausenlos fotografiert, alle zehn Sekunden ein Bild). Ich freue mich auf eine leckere heiße Bratwurst in Ostheim, aber die Bude hat zu! Verdammt!
Also weiter, die letzten sechs Kilometer nach Oberwaldbehrungen über NES34 und NES27. Mittlerweile ist es 17 Uhr, dunkel, neblig-feucht (die Tröpfchen gut im Schein meiner 40-Lux-Lampe zu sehen). Ich komme eine Stunde zu früh bei Jan und Eva an (die Lieben, die mir immer wieder Asyl auf meinen Rhön-Touren gewähren – herzlicher Dank an dieser Stelle mal wieder!).

Wie muss man sich nun einen Buchladen in einem Rhöndorf mit ca. 250 Einwohnern vorstellen? Mit einer Auswahl von Beat- und politischer Literatur in allen Regalen, die man selbst in Großstädten nur noch selten so konzentriert auf einem Haufen sieht. Bücher und Magazine, oft in kleinsten Mengen aufgelegt – aber mit viel, viel Herzblut. Der Raum strahlt eine ganz eigene Aura aus (und ich komme nicht umhin, zwei Bücher und zwei Magazine zu erwerben)  – in der Mitte übrigens Jan (rechts) im Gespräch mit einem der drei Vortragenden heute Abend, Kim-Tobias Helbig (links).

Wie muss man sich nun einen Buchladen in einem Rhöndorf mit ca. 250 Einwohnern vorstellen? Mit einer Auswahl von Beat- und politischer Literatur in allen Regalen, die man selbst in Großstädten nur noch selten so konzentriert auf einem Haufen sieht. Bücher und Magazine, oft in kleinsten Mengen aufgelegt – aber mit viel, viel Herzblut. Der Raum strahlt eine ganz eigene Aura aus (und ich komme nicht umhin, zwei Bücher und zwei Magazine zu erwerben) – in der Mitte übrigens Jan (rechts) im Gespräch mit einem der drei Vortragenden heute Abend, Kim-Tobias Helbig (links).

Der nächste Tag, Sonntag, macht seinem Namen alle Ehre! Und ich fahre den ganzen Tag auf die Sonne zu – wieder schwierig. Links Abfahrt in Oberwaldbehrungen, rechts Blick auf den Heidelberg bei Unterwaldbehrungen, der ein ganz markanter ist. Nach der NES27 Wechsel auf die ST2286 Richtung Bastheim.

Der nächste Tag, Sonntag, macht seinem Namen alle Ehre! Und ich fahre den ganzen Tag auf die Sonne zu – wieder schwierig. Links Abfahrt in Oberwaldbehrungen, rechts Blick auf den Heidelberg bei Unterwaldbehrungen, der ein ganz markanter ist. Nach der NES27 Wechsel auf die ST2286 Richtung Bastheim.

Blick auf Wechterswinkel, von Bastheim kommend (mittlerweile ST2292).

Blick auf Wechterswinkel, von Bastheim kommend (mittlerweile ST2292).

ST2245, Ausfahrt Bad Neustadt ins Saaletal (bis Niederlauer). Das tolle Wetter lockt Papa zum Laufen, Tochter radelt mit.

ST2245, Ausfahrt Bad Neustadt ins Saaletal (bis Niederlauer). Das tolle Wetter lockt Papa zum Laufen, Tochter radelt mit.

Wehcsel auf den Radweg nach Niederlauer – ich bin bisher noch unschlüssig über den weiteren Verlauf: Saaletal (über Bad Bocklet und Bad Kissingen bis Hammelburg)? B19/B287 ab Münnerstadt stur durch, wie gehabt? Oder über die Talkirche und Rannungen nach Schweinfurt und dort am Main lang? Ich entscheide mich für letztere Option, und ab Münnerstadt folge ich der Route, die ich letztes Jahr hier hoch zum Abitreffen gewählt habe.

Wechsel auf den Radweg nach Niederlauer – ich bin bisher noch unschlüssig über den weiteren Verlauf: Saaletal (über Bad Bocklet und Bad Kissingen bis Hammelburg)? B19/B287 ab Münnerstadt stur durch, wie gehabt? Oder über die Talkirche und Rannungen nach Schweinfurt und dort am Main lang? Ich entscheide mich für letztere Option, und ab Münnerstadt folge ich der Route, die ich letztes Jahr hier hoch zum Abitreffen gewählt habe.

Auch Münnerstadt bietet noch imposantes Fachwerk (aber für den Durchfahrenden nicht wirklich viel mehr an einem Sonntag).

Auch Münnerstadt bietet noch imposantes Fachwerk (aber für den Durchfahrenden nicht wirklich viel mehr an einem Sonntag).

Richtung Talkirche.

Richtung Talkirche.

Da taucht sie schon auf, nach ein paar Kilometern (war früher eine beliebte Route für Wandertage am Gymnasium: Wenn gar nichts ging, Talkirche ging immer).

Da taucht sie schon auf, nach ein paar Kilometern (war früher ein beliebtes Ziel an Wandertagen am Gymnasium: Wenn gar nichts ging, Talkirche ging immer).

Hinter der Talkirche wird die Piste anspruchsvoller, aber mit etwas Umsicht immer noch gut fahrbar. Unter der A71 durch folgt der Wechsel auf die Teerstraße nach Rannungen.

Hinter der Talkirche wird die Piste anspruchsvoller, aber mit etwas Umsicht immer noch gut fahrbar.
Unter der A71 durch folgt der Wechsel auf die Teerstraße nach Rannungen.

Hinter Rannungen, bei Pfändhausen, wechsle ich von der SW8 auf den Radweg. Durchgängig geteert und gut fahrbar, teilweise weiter abseits von der Straße.

Hinter Rannungen, bei Pfändhausen, wechsle ich von der SW8 auf den Radweg. Durchgängig geteert und gut fahrbar, teilweise weiter abseits von der Straße.

AKW Grafenrheinfeld. Heute bin ich wohl mit einem nicht geladenen Akku gestartet, denn die Ghost schaltet mehrmals ab. Erst lasse ich es – Fotos habe ich schon genug – aber hinter Schweinfurt und Bergrheinfeld muss ich doch noch einen Akku nachlegen. Was fasziniert Atomkraftgegner wie mich eigentlich an dem Motiv? Und was fotografiere ich in einigen Jahren, wenn die Dinger nicht mehr da sind?

AKW Grafenrheinfeld. Heute bin ich wohl mit einem nicht geladenen Akku gestartet, denn die Ghost schaltet mehrmals ab. Erst lasse ich es – Fotos habe ich schon genug – aber hinter Schweinfurt und Bergrheinfeld muss ich doch noch einen Akku nachlegen. Was fasziniert Atomkraftgegner wie mich eigentlich an dem Motiv? Und was fotografiere ich in einigen Jahren, wenn die Dinger nicht mehr da sind?

Beim Unterfahren der »Wäscheleinen«, die vom AKW wegführen … von den Freunden dieser Art der Energiegewinnung muss man sich noch Vorträge anhören über die Verschandelung der Landschaft durch alternative Energiegewinnung.

Beim Unterfahren der »Wäscheleinen«, die vom AKW wegführen … von den Freunden dieser Art der Energiegewinnung muss man sich noch Vorträge anhören über die Verschandelung der Landschaft durch alternative Energiegewinnung.

Am Mainradweg hinter Garstadt, entlang der SW22. Links die Gewächshaus-Rippen bilden schöne Moire-Muster.

Am Mainradweg hinter Garstadt, entlang der SW22. Links die Gewächshaus-Rippen bilden schöne Moire-Muster.

Zeit für das Panoramafoto dieser Tour.

Zeit für das Panoramafoto dieser Tour.

Bei Untereisenheim, die SW22 heißt mittlerweile WÜ57. Vor mir die »Wand«, der Anstieg bei Kaltenhausen hoch auf die ST2260 Richtung Prosselsheim …

Bei Untereisenheim, die SW22 heißt mittlerweile WÜ57. Vor mir die »Wand«, der Anstieg bei Kaltenhausen hoch auf die ST2260 Richtung Prosselsheim …

… und da überholt mich doch tatsächlich einer! Mit dem Rennrad zieht er an mir vorbei und geht gleich aus dem Sattel am Beginn der Steigung. Trotzdem kann er mich (Übergewicht, Raucher, Gepäck) nicht so richtig abhängen, biegt dann aber nach Volkach ab.

… und da überholt mich doch tatsächlich einer! Mit dem Rennrad zieht er an mir vorbei und geht gleich aus dem Sattel am Beginn der Steigung. Trotzdem kann er mich (Übergewicht, Raucher, Gepäck) nicht so richtig abhängen, biegt dann aber nach Volkach ab.

Radweg von Gut Seligenstadt Richtung Kürnach. Ernte vorbei, die junge Saat teilweise schon ganz schön grün.

Radweg von Gut Seligenstadt Richtung Kürnach. Ernte vorbei, die junge Saat teilweise schon ganz schön grün.

Für Dirk.

Für Dirk.

Auf dem Radweg entlang der Kürnach fahre ich entspannt und nicht zu schnell, …

Auf dem Radweg entlang der Kürnach fahre ich entspannt und nicht zu schnell, …

… um auch ja keine Novizen zu verschrecken :D

… um auch ja keine Novizen zu verschrecken 😀

Zuhause muss ich erstaunt feststellen, dass ich mittlerweile 3 Meter unter dem Meeresspiegel angelangt bin: Der barometrische Höhenmesser zählt zuverlässig die Höhenmeter, aber wenn man ihn vor der Abfahrt nicht auf die Starthöhe einstellt, dann kann man zumindest den »höchsten Punkt« (und alle aktuellen Höhenangaben) vergessen.

Zuhause muss ich erstaunt feststellen, dass ich mittlerweile 3 Meter unter dem Meeresspiegel angelangt bin: Der barometrische Höhenmesser zählt zuverlässig die Höhenmeter, aber wenn man ihn vor der Abfahrt nicht auf die Starthöhe einstellt, dann kann man zumindest den »höchsten Punkt« (und alle aktuellen Höhenangaben) vergessen.

 

Statistik:

Von Coburg in die Rhön über Thüringen (22. November)
85,99 Tageskilometer
3:21:33 reine Fahrzeit
25,59 km/h Durchschnitt
70,58 km/h max.
70 UPM Durchschnitt
881 m Tageshöhe

Von der Rhön nach Würzburg (23. November)
99,66 Tageskilometer
3:51:57 reine Fahrzeit
25,77 km/h Durchschnitt
56,23 km/h max.
73 UPM Durchschnitt
748 m Tageshöhe

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