Ehrgeiz, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad, Training

Verführung Minderjähriger

Nun ist es also so weit – seit einer Woche ist unser jüngster Sohn Emil (12) ebenfalls stolzer Besitzer eines Rennrads: ein wunderschönes Faggin, quasi neuwertig, 50er Stahlrahmen ohne Lackschäden, verchromte Gabel und Hinterbau, komplette 105er-Gruppe mit 2×8 Rahmenschaltung (allerdings nicht wirklich bergtauglich, mehr was fürs flache Land), Mavic-Felgen (keramikbeschichtet) mit Hutchinson-»Dackelschneidern« (18er (!!) Reifen) …

… und das schönste: ein absolutes Schnäppchen, das ein Freund aus Berlin entdeckt und gekauft hat, es aber eigentlich von vorneherein weiterverkaufen wollte. Nun sind wir die glücklichen Abnehmer, nicht zum Marktwert, sondern zum direkt weitergereichten Schnäppchenpreis (was vermutlich eher einem Drittel bzw. Viertel des tatsächlichen Wertes entspricht). 2 Runden haben wir letzte Woche sofort gedreht, ziemlich eben am Main entlang (30 km + 20 km), nun will der Junior klettern … und die nächsten Tage soll es auch wieder wärmer werden. Also werde ich mich ein wenig der Nachwuchsförderung widmen, dann aber mit meinem Stahlrenner, damit wir in etwa mit dem gleichen Equipment unterwegs sind. Und: gestern hat er sich noch schnell lange Radlerhose, -unterhemd und -Softshell-Jacke besorgen lassen, also kann der Fahrradherbst kommen! Und irgendwann auch die Klickpedale …

2015-08-25

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4 Gedanken zu “Verführung Minderjähriger

  1. Da gratuliere ich ganz herzlich. Zum einen zum Schnäppchen. Dieses Rad ist wirklich ausgesprochen hübsch. Würde mir auch gefallen. Zum anderen gratuliere ich zum verführten Filius. Das ist doch toll, wenn die nächste Generation sich für das Leben der Eltern interessiert und mitmacht. Das macht bestimmt viel Spaß zu zweit. Musst nur aufpassen, dass er dir nicht bald davon fährt.
    Viele Grüße Alexandra

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    • Hallo & Gruß nach Dänemark!
      Soweit ich das Deinem Blog entnehmen kann, kann Euer Sohnemann dem Zweirad ohne Motor ja auch einiges abgewinnen … wir müssen einfach mehr aufpassen, dass die nächste Generation nicht so autogehirngewaschen wird wie die unsere (was ja, sehr zum Leidwesen der inländischen Autobauer und Verkehrsplaner, glücklicherweise auch der Fall zu sein scheint), und ein besseres Gefühl dafür entwickelt, was Mobilität eigentlich heißt.
      Eines allerdings gibt mir zu denken: Je mehr sich die nächste Generation für das Leben der Eltern interessiert, desto schneller fährt sie doch davon, oder? … 😀

      Übrigens: Ab morgen ist das MTB auch für die kommende Woche das Fahrzeug der Wahl, in unserem Ostsee-Urlaub. Wir kommen Euch also ein Stückchen entgegen.

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    • Hallo und danke für den netten Kommentar (leider ging im Urlaub nur das Freischalten ruckzuck, die Antwort wurde verschluckt) …
      Mein Freund ist im ganzen Land unterwegs, mit Kombi oder Bus, da ist sowas schnell mal mitgenommen – und finden tut man solche Schnäppchen sicher nicht mehr im hippen Berlin, sondern in der diesbezüglich noch etwas entspannteren Provinz 😉

      Ich bin ganz neidisch auf Eure schöne, lange Nordtour, und dann noch ins Fahrrad-Mekka – die Zeit würde ich mir auch gerne mal nehmen können.

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