Ehrgeiz, Fotografie, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad, Tour 100–200 km

Tour: Zweite »Schangse« für die Schanze …

Nach dem ersten Ausflug zur Bayerischen Schanz mit Tilman wollte ich gestern nochmal hin. Zum einen war Feiertag und ich hatte mehr oder weniger den ganzen Tag Zeit, zum anderen war Tilman zwischenzeitlich schon noch mal dort, ich liege also ein wenig im Hintertreffen – beste Voraussetzungen also für einen kleinen Ausflug, nicht zuletzt weil Spitzenwetter gemeldet war.

Bis Gemünden gings angenehm flott (fast 28er Schnitt), dort bemerkte ich aber, dass ich bei komoot einmal zu wenig aufs Display gedrückt hatte, vulgo: Aufnahme gar nicht gestartet in Würzburg. Kein Problem, dann eben ab Gemünden … aber oben an der Schanz dann wieder bemerkt, dass komoot in Burgsinn ausgestiegen war – Schluss jetzt, Tour löschen, dann eben ohne Tracking, dafür mit ein paar ausgewählten Bildern (hier dennoch die Tour bei kom0ot als „geplante Tour“). Auf dem Rückweg bin ich übrigens wieder bei Zellingen rüber nach Retzbach und lieber auf dem Radweg an der B27 lang: was gestern auf dem Mainradweg los war, habe ich so bisher noch nicht erlebt – Gruppen bis zu zehn, eine hinter der anderen, Bummel- und Sonntagsradler, Fußgänger, Kinder … das war streckenweise fast schon achterbahnmäßig, sich da durchzuschlängeln. Der Mainradweg muss in der Breite dringend mindestens verdoppelt werden – oft genug sind eh nur Brachwiesenstreifen links und rechts davon, also wo wäre das Problem? Wer käme auf die Idee, die A3 oder die A7 wie eine Kreisstraße zu dimensionieren? … 😉

Start In Würzburg nach 9.30 Uhr – zuerst noch nach dem Frühstück in der Küche zwei kleine Ecken (Spüle/Herd) gestrichen, den Hochnebel etwas verziehen lassen, dann los im Trikot, Jacke dabei. Vor Thüngersheim verziehen sich die letzten Reste Hochnebel …

Start In Würzburg nach 9.30 Uhr – zuerst noch nach dem Frühstück in der Küche zwei kleine Ecken (Spüle/Herd) gestrichen, den Hochnebel etwas verziehen lassen, dann los im Trikot, Jacke dabei. Vor Thüngersheim verziehen sich die letzten Reste Hochnebel …

… zwischen Thüngersheim und Retzbach schon klarer.

… zwischen Thüngersheim und Retzbach wird es binnen Minuten schon klarer.

Immer wieder schön: Felsformation im Maintal vor Retzbach.

Immer wieder schön: Felsformation im Maintal vor Retzbach.

Turning Point: Nach dem langen Aufstieg bei Gräfendorf macht die MSP 17 (Hochstraße) eine scharfe Linkskurve und führt hinab nach Burgsinn. Im Bild ein Baudenkmal: »sinnlose« Autobahnbrücke der nie fertig gebauten Strecke 46. Die Abfahrt nach Burgsinn zum ersten Mal gefahren: Kurz und teilweise irre steil – da wartet eine Rampe auf mich, in Gegenrichtung muss ich demnächst mal hier hoch … ;-)

Turning Point: Nach dem langen Aufstieg bei Gräfendorf macht die MSP 17 (Hochstraße) eine scharfe Linkskurve und führt hinab nach Burgsinn. Im Bild ein Baudenkmal: »sinnlose« Autobahnbrücke der nie fertig gebauten Strecke 46. Die Abfahrt nach Burgsinn zum ersten Mal gefahren: Kurz und teilweise irre steil – da wartet eine Rampe auf mich, in Gegenrichtung muss ich demnächst mal hier hoch … 😉

In Burgsinn stehen die Schilder: Straße (MSP 18) nach Fellen wegen Baurabeiten gesperrt – na gut, probieren kann ich es, am Feiertag wird nicht gebaut, und zur Not finde ich mit meinem Rad einen Weg. Aber siehe da: Bisher ist nur die oberste Teerschicht ab, die Baustelle lässt sich flott und ungestört durchfahren – und Handaufs Herz: Offiziell ausgeschilderte Radrouten und -wege sind nicht selten in einem deutlich schlechteren Zustand.

In Burgsinn stehen die Schilder: Straße (MSP 18) nach Fellen wegen Baurabeiten gesperrt – na gut, probieren kann ich es, am Feiertag wird ja nicht gearbeitet, und zur Not finde ich mit meinem Rad einen Weg. Aber siehe da: Bisher ist nur die oberste Teerschicht ab, die Baustelle lässt sich flott und ungestört durchfahren – und Hand aufs Herz: Offiziell ausgeschilderte Radrouten und -wege sind nicht selten in einem deutlich schlechteren Zustand.

Na, da hat ein Baggerführer aber mit viel Feingefühl und Pietät einen sauberen Bogen um den Herrn gemacht.

Na, da hat ein Baggerführer aber mit viel Feingefühl und Pietät einen sauberen Bogen um den Herrn gemacht.

Ankunft Bayerische Schanz kurz vor 13.45 Uhr, …

Ankunft Bayerische Schanz kurz vor 13.45 Uhr, …

… heute will ich auch mal in den Biergarten. Aber dann habe ich mich im Inneren der Wirtschaft (aussen Selbstbedienung) so geärgert über das falsche, sinnlos lange Anstehen, dass ich unverrichteter Dinge wieder weggefahren bin. Bei der Organisation hier ist noch viel Luft nach oben.

… heute will ich auch mal in den Biergarten. Aber dann habe ich mich im Inneren der Wirtschaft (aussen Selbstbedienung) so geärgert über das falsche, sinnlos lange Anstehen, dass ich unverrichteter Dinge wieder weggefahren bin. Bei der Organisation hier ist noch deutlich Luft nach oben.

Von der Schanz geht dann die MSP 19 runter nach Langenprozelten. Nach Ruppertshütten halte ich beim Pumpspeicherwerk, …

Von der Schanz geht es dann die MSP 19 runter nach Langenprozelten. Nach Ruppertshütten halte ich beim Pumpspeicherkraftwerk, …

… hier am oberen (westlichen) Ende.

… hier am oberen (westlichen) Ende.

Das Tal (Blick nach Westen und Osten) wird dominiert von der ersten Absperrung.

Das Tal (Blick nach Westen und Osten) wird dominiert von der ersten Absperrung.

Ein Stück weiter muss ich schon wieder halten, am eigentlichen (betonierten) Staubecken.

Ein Stück weiter muss ich schon wieder halten, am eigentlichen (betonierten) Staubecken.

Zeit für das erste Panoramafoto – was für eine gigantische Anlage!

Zeit für das erste Panoramafoto – was für eine gigantische Anlage!

Eigentlich wollte ich auch die Umspannung gegenüber fotografieren, ebenfalls Panorama. Ein Radfahrerpärchen fährt mir beim Schwenk durchs Bild, das surreale Ergebnis hier im Detail.

Eigentlich wollte ich auch die Umspannung gegenüber fotografieren, ebenfalls Panorama. Ein Radfahrerpärchen fährt mir beim Schwenk durchs Bild, das leicht surreale Ergebnis hier im Detail.

Noch weiter unten, am östlichen Ende des Staubeckens, biege ich erneut ab zum Fotografieren. Kurz denke ich, das ganze sieht aus wie eine riesige Radbahn.

Noch weiter unten, am östlichen Ende des Staubeckens, biege ich erneut ab zum Fotografieren. Kurz denke ich, das ganze sieht aus wie eine riesige Radbahn.

Blick nach Westen.

Blick nach Westen.

Und noch ein Panorama vom Becken. Ich bin immer wieder beeindruckt von solchen riesigen baulichen Fußabdrücken in der Natur.

Und noch ein Panorama vom Becken. Ich bin immer wieder beeindruckt von solchen riesigen baulichen Fußabdrücken der Menschen in der Natur.

Mein Standpunkt ist auf der östlichen Staumauer, anschließend geht es wieder steil ins Tal hinab.

Mein Standpunkt ist auf der östlichen Staumauer, anschließend geht es wieder steil ins Tal hinab.

Schon häufiger habe ich heute ordentlich umherfliegende weiße Flocken (Blütezeit) eingeatmet, das Fotografieren der umherschwebenden Flocken ist mir allerdings nicht wirklich gut gelungen (mit dem iPhone). In Retzbach kann ich aber zumindest die dichtesten Ansammlungen fotografieren, …

Schon häufiger habe ich heute ordentlich umherfliegende weiße Flocken (Blütezeit) eingeatmet, das Fotografieren der umherschwebenden Flocken ist mir allerdings nicht wirklich gut gelungen (mit dem iPhone). In Retzbach kann ich aber zumindest die dichtesten Ansammlungen fotografieren, …

… sieht fast aus wie im Winter.

… sieht fast aus wie im Winter.

Memo an mich: a) Beine waschen … b) … und auch mal wieder rasieren … ;-)

Memo an mich:
a) Beine waschen …
b) … und auch mal wieder rasieren … 😉

Statistik:
148,59 Tageskilometer
5:52:03 reine Fahrzeit
25,32 km/h Durchschnitt
62,83 km/h max.
1.111 m Tageshöhe
507 m max. Höhe
7,5 Hm/km

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2 Gedanken zu “Tour: Zweite »Schangse« für die Schanze …

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