Ehrgeiz, Fotografie, Gravelbike, Lust, Tour < 100 km

Bratwurstrace (BWR 2022)

… mittlere Runde, die den nicht so prickelnden Namen »nicht Fisch nicht Fleisch« trug (gegenüber der langen »Thüringer« bzw. der kurzen »Nürnberger), aber vom Trackvater als sein persönlicher Liebling unter den drei Routen (grob: 60, 80 oder 100 Km) angepriesen wurde. Aber der Reihe nach …

Beim ersten Bratwurstrace war ich bereits am Start (2020, siehe hier), beim zweiten im Juni 2021 musste ich leider kneifen, da ich am Tag zuvor meine erste Covid-Impfung bekam (bestens vertragen, aber es ist einfach kein kluger Umgang mit dem eigenen Körper, mit so einer frischen Impfung Hochleistung abzurufen – erst wieder 48 Stunden später, aber da war die Wurst natürlich schon längst gegessen). Heuer also endlich wieder Thüringer Wald, und wie sehr ich ihn liebe, lässt sich möglicherweise erahnen am Fakt, dass das BWR 2022 bisher meine einzige angemeldete Teilnahme an einer Gruppenausfahrt war – nicht zuletzt, weil es sich um ein (überschaubares) Ein-Tages-Event handelt, das ohne Gepäck gefahren werden kann.

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»Mein« Franken Graveller …

… war natürlich der Mainfranken Graveller 2022 in der »Trackvater«-Edition. Am 26.5. (Christi Himmelfahrt, Starttermin wie jedes Jahr, auch die kommenden!) war es wieder soweit, der MfG22 startete, nach höflicher, aber bestimmter Aufforderung einer Teilnehmerin (»Jochen, es ist schon nach 9 Uhr – können wir endlich los? Ich bin heiß wie Frittenfett …«), mit wenigen Minuten Verspätung an der Residenz in Würzburg. Fast 60 Starterinnen und Starter machten sich auf die Runde um Mainfranken, nach zwei Jahren Zwangspause nun also endlich zum ersten Mal offiziell gegen den Uhrzeigersinn – zuerst in den Süden, dann Steigerwald, Haßberge, Rhön und Spessart. Mehr Informationen und Link zu den Strecken (inzwischen bei komoot als Collections angelegt und frei zugänglich – lange und kurze Version) auf der offiziellen Website …

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Cha-Cha-Cha-Cha-Changes (mal wieder)

Neun Monate sind seit dem letzten Beitrag vergangen … aber ich will ja nicht immer dieselben Touren hier posten. Außerdem standen das letzte Quartal 2021 und das erste 2022 ganz im Zeichen meines Büroumzugs: Von einem für mich idealen Raum in Würzburg (38 qm, 3 Meter Raumhöhe, 14 Jahre lang Mieter desselben), einen Kilometer von der Wohnung entfernt, in zwei Räume – in zwei Wohnungen. Denn seit 2022 sind meine Frau und ich offiziell die Eigentümer unseres künftigen Alterssitzes in – rate mal: Stöppach bei Coburg. Das Elternhaus meiner Frau war ja jahrelang mein Antrieb für meine Würzburg–Coburg-Touren, und die sollten nun eigentlich noch quantitativ zulegen. Haben sie auch, allerdings mit dem PKW, denn es gab (und gibt immer noch) einiges an Material zu bewegen …

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Meine neue Tasche

Es kommt eher selten vor, dass ich auf einzelne Teile meines Equipments eingehe. Speziell meine Taschen sind eigentlich reine Gebrauchsgegenstände, die zuerst unter funktionalen Aspekten ausgesucht werden. Es finden sich ja auch genügend standardisierte Produkte – Rahmen-, Sattel-, Lenker- oder Gabeltaschen –, die i.d.R. passen bzw. in verschiedenen Größen angeboten werden, unter denen ich die für mein jeweiliges Rad passende auswähle.

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Lichtenfels > Würzburg

Das Pfingstwochenende war bescheiden – so bescheiden, dass ich die Fahrt von Würzburg nach Stöppach am Freitag verschob und das Fahrrad in den Kofferraum legte: Die ersten 120 Km waren schonmal nichts. Am Pfingstmontag dann zog sich alles dermaßen in die Länge, dass ich das Fahrrad erneut in den Kofferraum legte und wieder mit nach Hause nahm: Nochmal 120 Km »passiv« Rad gefahren. Na toll.
Na toll zum zweiten: Zuhause angekommen bemerkte ich, dass ich Radhelm und -brille in Stöppach vergessen hatte …

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Rhönexpress & Rhœn Divide

Die jährliche Vatertagstour fiel diesmal sehr kompakt aus – unbeständiges Wetter und immer noch Beschränkungen, von Landkreis zu Landkreis verschieden, machten eine größere Tour nicht wirklich attraktiv. Ich wollte eigentlich den Mainfranken Graveller fahren, so für mich alleine, aber dann kam die Ansage aus München, dass Georg und Jürgen auf die Rhœn Divide wollen. Ab Mittwoch schon. Also bin ich den beiden am Donnerstag Nachmittag entgegengefahren …

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Über die »Birkenhainer«

Mein Faible für historische Routen dürfte bekannt sein – nicht zuletzt, weil sie heute meist keinerlei Bedeutung mehr als Verkehrswege haben, sondern im Lauf der Zeit geschrumpft sind auf kleine Wirtschaftswege oder gar Trails: Ideal, um dort mit dem Gravelrad zu fahren, und immer noch sehr gut geeignet, sie als mögliche A–B-Verbindung zu nutzen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich etwa um umgewidmete Bahntrassen handelt, die im MIV-Wahn der letzten Jahrzehnte erst nach meiner Geburt außer Betrieb genommen wurden (am Sinntal-Radweg etwa habe ich noch gute Erinnerungen an den Bahnübergang vor Römershag, vor dem ich im Auto meiner Mutter mehr als einmal warten durfte), oder um mittelalterliche (Handels-)Wege, die schon seit vielen Jahrhunderten nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form genutzt werden.

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Vorgezogener Oster-(Dr)eier

Das Wetter optimal genutzt bzw. das optimale Wetter genutzt … und schon vor Ostern, von Dienstag bis Gründonnerstag, eine dreitägige Runde gedreht, zusammen mit Freund Tilman. Die Tages-Km waren im niedrigsten dreistelligen Bereich angesiedelt (100+X), die Höhenmeter dazu passend nicht zu dolle …

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