Lektüre, Lust

Lektüre: Bonusland

And now for something completely different… Die Lektüretips sind hier etwas rar geworden, dabei mangelt es mir gar nicht an Lektüre, im Gegenteil: Gefühlt lese ich mehr als je zuvor, und damit meine ich nicht die Happen, die ich an Bildschirmen unterschiedlicher Größe lese, sondern tatsächlich das Lesen von Schrift, die auf Papier gedruckt ist, das ich in den Händen halte: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften. So kam mir die Anfrage eines Verlags, ob ich an einem Rezensionsexemplar interessiert sei, gerade recht, in dieser Beziehung mal wieder aktiver zu werden. Zum einen gibt es da jemanden, der mir bzw. diesem Blog eine gewisse Kompetenz zuspricht, was Lesen und Beurteilen betrifft, zum anderen ist es für mich wieder einmal eine gute Übung, mich mit der medialen Landschaft jenseits des rein eigenen Lustgewinns (nur lesen, was ich lesen will) zu befassen. Weiterlesen

Werbeanzeigen
Standard
Lektüre, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad

Lektüre: Tausend Kilometer Süden

»Writing about music is like dancing about architecture« – so wenig ich die Quelle dieses Zitats festmachen kann (eine interessante Diskussion dazu hier, ich vermute, ich stolperte vor Jahr(zehnt)en über das Zitat, weil es Frank Zappa zugeschrieben wurde), so treffend fand ich es immer. Vor allem, weil ich selbst früher viel über Musik geschrieben habe und es heute immer noch sporadisch und launisch tue – als Nichtmusiker streng subjektiv, aus einer Fan-Haltung heraus, erweitert um aktuelle Bezüge zu Gesellschaft, Politik, etc. Wenn aber nun das Schreiben über Musik schon leicht absurd erscheint, wie verhält es sich dann mit dem Schreiben über das Radfahren? Weiterlesen

Standard
Hardware, Lektüre, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad, Technik

Lektüre: Fibel oder Bibel?

Menschen neigen dazu, ihr Tun zu reflektieren – im günstigsten Fall zumindest. Ein paar Minuten in einer beliebigen Ansammlung von Mitbürgern hierzulande, an einem beliebigen Ort zu einer beliebigen Zeit, mögen diese steile Anfangsthese zwar sofort widerlegen, aber: Sie klingt nun mal gut. Für mich geht Reflexion immer auch einher mit Lektüre – lesen, was andere (zu anderer Zeit, an anderem Ort, unter ähnlichen oder völlig anderen Umständen) schriftlich festhalten zu Themen, die mich gerade berühren, oder zu Situationen, in denen ich mich gerade befinde. Bei den Büchern gibt es dafür sogar eigene Genres, »Fachliteratur« ist der harmlose Sammelbegriff, unter dem sich allerlei tummelt, was eben nicht Prosa oder Lyrik ist … und ich gebe zu: Mit Prosa tue ich mir schwer, noch schwerer mit Lyrik – trotzdem halte ich die Lektüre hoch, aber eben Bücher zu Fach- und Sachthemen. Woanders las ich vor nicht allzu langer Zeit sinngemäß: »Das Leben ist zu kurz, um seine Zeit mit den Fantasien anderer Menschen zu verschwenden.« Hat was … Weiterlesen

Standard
Lektüre, Lust, Mensch-Maschine

Lektüre: Mid-Life Cyclists

Das englischsprachige Buch ist offenbar im Selbstverlag erschienen, trotzdem in akzeptabler Geschwindigkeit lieferbar*.
Zwei MAMILs (middle-aged men in lycra) schreiben über ihre Trainingsrunden und ihre wenigen gemeinsamen Ausfahrten: Zwei, um genau zu sein, denn die beiden Autoren verbindet zwar eine tiefe Freundschaft, trennt dafür jedoch die beinahe größtmögliche Distanz. Chris lebt in Australien (zieht aber zu Beginn seiner Berichte mit der Familie nach Hongkong), Neil in England. Beide verbindet eine mehr oder weniger ausgeprägte Liebe zum Radsport und der Wille, die Tour de France nachzufahren, ebenfalls in lediglich 21 Tagen. Weiterlesen

Standard
Dialog, Fotografie, Lektüre, Lust, Mensch-Maschine

Lektüre

Nein! Nein, nein … doch: »Winter« schreibe ich mit neun Buchstaben – wie »Formabbau«. Das hat mit einer Art körperlicher Entspannung zu tun, der ich mich gerne, aber unterm Jahr viel zu selten hingebe – wobei lange Touren mit dem Renner, ehrlich gesagt, die eigentlich schönste Art von Entspannung bieten. Der Winter mit seiner Kälte und seinen kurzen Tagen und langen Nächten bietet sich allerdings an, den Fokus auch mal wieder von aussen nach innen zu verlegen. Das kann das Innere des Menschen selbst sein, das können – profaner – die eigenen vier Wände sein, das kann dann aber auch – überraschend dominant in diesem Winter bei mir – das eigene Büro sein. Weiterlesen

Standard