Ehrgeiz, Fotografie, Hardware, Lust, Mensch-Maschine, Tour > 200 km

Mein Candy-Bericht: Tag 3

Es folgt der Bericht zum dritten Tag des Candy B. Graveller 2017 – hier geht es zu Tag 1 und Tag 2

Sonntag, 7 Uhr, 230 km

Wir räumen das Zelt auf und fahren los, nach Philippstal zum Frühstück – knapp 10 km in knapp einer dreiviertel Stunde, inkl. Schiebepassage (schon wieder). Wir frühstücken bei »Guter Gerlach« – hier hatte ich auf meiner Würzburg–Hamburg-Fahrt mit dem Rennrad vor drei Jahren auch schon gesessen und ein zweites Frühstück eingenommen. Nicht zünftig, aber lecker. Irgendwie komme ich mir wie ein alter Bekannter vor hier … Weiterlesen

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Ehrgeiz, Fotografie, Hardware, Lust, Mensch-Maschine, Tour > 200 km

Mein Candy-Bericht: Tag 2

Weiter geht es mit meinem Bericht vom 2017er Candy B. Graveller – der erste Teil findet sich hier.

Samstag, 7 Uhr, 105 km

Kurz nach 7 Uhr sind alle fertig mit Zusammenpacken, es geht weiter. Obwohl ich glaube, nicht geschlafen zu haben in der Nacht. Auch bin ich mit der Zahl der Kilometer noch gar nicht zufrieden – gute 100 erst, von 650 … das kann ja noch was werden. Weiterlesen

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Ehrgeiz, Fotografie, Hardware, Lust, Mensch-Maschine, Tour > 200 km

Mein Candy-Bericht: Tag 1

Eigentlich ein völliger Blödsinn: 650 km mit dem Fahrrad, vorwiegend auf unbefestigten Wegen, vom Frankfurter Flughafen zum Tempelhofer Feld in Berlin, von Luftbrückendenkmal zu Luftbrückendenkmal, stur der Fluglinie der Rosinenbomber nach (in einem Korridor von ca. 15 km Breite). Wer denkt sich so etwas aus? Und wer fährt da mit? Hier mein Bericht, etwas verspätet, und doch so ausführlich, dass ich ihn in mehrere Teile zerlege, sonst liest das ja niemand mehr … Weiterlesen

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Lektüre, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad

Lektüre: Tausend Kilometer Süden

»Writing about music is like dancing about architecture« – so wenig ich die Quelle dieses Zitats festmachen kann (eine interessante Diskussion dazu hier, ich vermute, ich stolperte vor Jahr(zehnt)en über das Zitat, weil es Frank Zappa zugeschrieben wurde), so treffend fand ich es immer. Vor allem, weil ich selbst früher viel über Musik geschrieben habe und es heute immer noch sporadisch und launisch tue – als Nichtmusiker streng subjektiv, aus einer Fan-Haltung heraus, erweitert um aktuelle Bezüge zu Gesellschaft, Politik, etc. Wenn aber nun das Schreiben über Musik schon leicht absurd erscheint, wie verhält es sich dann mit dem Schreiben über das Radfahren? Weiterlesen

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Hardware, Lektüre, Lust, Mensch-Maschine, Rennrad, Technik

Lektüre: Fibel oder Bibel?

Menschen neigen dazu, ihr Tun zu reflektieren – im günstigsten Fall zumindest. Ein paar Minuten in einer beliebigen Ansammlung von Mitbürgern hierzulande, an einem beliebigen Ort zu einer beliebigen Zeit, mögen diese steile Anfangsthese zwar sofort widerlegen, aber: Sie klingt nun mal gut. Für mich geht Reflexion immer auch einher mit Lektüre – lesen, was andere (zu anderer Zeit, an anderem Ort, unter ähnlichen oder völlig anderen Umständen) schriftlich festhalten zu Themen, die mich gerade berühren, oder zu Situationen, in denen ich mich gerade befinde. Bei den Büchern gibt es dafür sogar eigene Genres, »Fachliteratur« ist der harmlose Sammelbegriff, unter dem sich allerlei tummelt, was eben nicht Prosa oder Lyrik ist … und ich gebe zu: Mit Prosa tue ich mir schwer, noch schwerer mit Lyrik – trotzdem halte ich die Lektüre hoch, aber eben Bücher zu Fach- und Sachthemen. Woanders las ich vor nicht allzu langer Zeit sinngemäß: »Das Leben ist zu kurz, um seine Zeit mit den Fantasien anderer Menschen zu verschwenden.« Hat was … Weiterlesen

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