Ehrgeiz, Fotografie, Gravelbike, Lust, Mensch-Maschine, Tour > 200 km

Hanse Gravel 2019

Inzwischen hat sich so etwas wie Routine verfestigt bei mir, wenn ich solche Touren angehe: Die Essentials liegen abgepackt herum und müssen nur auf die Taschen bzw. diese aufs Rad verteilt werden. Nach einem Jahr, in dem ich quasi ausschließlich mit den Lowridern am Vorderrad unterwegs war, hatte ich mir allerdings vorgenommen, hier mal wieder ein anderes Setup zu probieren – große Rahmentasche, Lenkerrolle und Arschrakete bieten genug Platz für Klamotten und Zubehör für 4 Tage inkl. (reduzierter) Küche, die Zivilklamotten werden nicht mehr durch die Gegend gefahren, sondern im Voraus per Paket an den Zielort geschickt (in diesem Fall Berlin, nicht Stettin). Weiterlesen

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DIY, Ehrgeiz, Mensch-Maschine

2cleanthe5

Bikepacking mal anders – Jesko von Werthern (der Mann hinter Taunus Bikepacking) nimmt da an einer richtig, richtig guten Sache teil: Zusammen mit Boris Schmidt befährt er fünf Länder und sammelt auf der Tour den wilden Müll in der Landschaft auf. Einfach nur toll! Fotos dazu gibt es auf Facebook (Hashtag #2cleanthe5), das Tracking kann man bei followmychallenge verfolgen. Ganz großartige Aktion!

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Ehrgeiz, Fotografie, Gravelbike, Lust, Mensch-Maschine, Radwege, Tour > 200 km

Berlin > Würzburg (aber nur halbe Sache bis Heldrungen)

Bigmouth strikes again… nach ein paar kleineren Ausfahrten heuer dachte ich mir letzte Woche, dass es doch an der Zeit wäre, ernsthaft ins Training einzusteigen und gleich mal wieder die Strecke Würzburg–Berlin unter die Räder zu nehmen. Ganz bescheiden und realistisch habe ich mir 3 Tage Zeit dafür eingeplant und bin am Donnerstag mit dem Zug nach Berlin, um die Strecke mal andersrum zu fahren – blöde Idee: Nach einem Freitag mit ausschließlich Gegenwind habe ich die Route auf Berlin > Erfurt verkürzt, am Samstag, nach einem weiteren Tag mit viel Luft von vorne, bin ich in Heldrungen ausgestiegen – diesmal vor allem, weil mein Antrieb am Rad fürchterlich rhythmisch geknarzt hat, trotz einer morgendlichen Nachfettung der Kette. Weiterlesen

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Gravelbike, Hardware, Lust, Mensch-Maschine, Technik

n+1

Zeit wird’s, das neue »Pferd im Stall« vorzustellen – ein Surly ECR 29+. Was mich veranlasst hat, nach dem Abschied vom Mountainbike über die folgenden Rennradjahre (ab 2012) und den Wechsel auf Gravel (ab 2017) wieder ein Rad mit dicken Reifen auszuwählen? Zum einen sicherlich die übers Graveln wieder erweckte Liebe zum Radeln in der Natur, abseits des Autoverkehrs – zum anderen die Lust, noch eine Schippe draufzulegen, was die Fahrbarkeit auf unbefestigten Untergründen angeht. Mein Bombtrack ist bei der Reifenbreite auf max. 40 mm limitiert – das reicht sicherlich für 80–90% der Strecken, die ich auf Feld- und Waldwegen zurücklege. Die anderen 10–20% sind aber zum Teil schon echt heftig – sei es »die Platte« auf den Kolonnenwegen der ehemaligen innerdeutschen Grenze, seien es ausgewaschene oder sandige Hohlwege, sei es gröberer, am besten noch frisch ausgebrachter Schotter. Zudem bietet so ein Rad nochmal andere Optionen im Hinblick auf Bikepacking, und mit den dicken Schlappen nähert es sich schon ziemlich dem Fatbike an, sollte also auch bei Schnee eine bessere Figur machen. Weiterlesen

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Ehrgeiz, Gravelbike, Lust, Mensch-Maschine, Tour > 200 km

Jahresvorschau – 2019 in Gravellern

Schien mir die geeignete Überschrift, nach dem Jahresrückblick … 😉

Es hat schon was, die guten Vorsätze für 2019 in Radtouren zu übersetzen – gleich vier stehen bei mir auf der Liste bzw. ich auf den jeweiligen Anmeldelisten, wobei einer ja gewissermaßen Pflicht ist. Weiterlesen

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Alltag

Jahresrückblick – 2018 in Zahlen

»Ich will doch nur Rad fahren« – damit titelte die fünfte Ausgabe des lifeCYCLE-Magazins von Martin Donat und Stephan Peters, Harald Legner aus Hamburg zitierend, der im Magazin ausgiebig interviewt wird. Das Magazin ist übrigens sehr gut gemacht, vor allem mit viel Haltung dahinter (keine Unmengen an Heften quer durch alle Bahnhofsbuchhandlungen verteilt, stattdessen Bezug nur direkt über die Website oder im Abo, gedruckt wird in entsprechend kleinerer Auflage bei der lokalen Druckerei nebenan auf Recyclingpapier … mein Abo läuft seit der ersten Ausgabe, ich kann das nur weiterempfehlen!).

Ein bisschen ähnlich geht es mir also wie Harald (mit dem ich auch schon ab und an plaudern durfte, samt ein paar gemeinsamen Starts wie beim ersten Candy bzw. beim MfG17) – ich will eigentlich auch nur Rad fahren (aber nicht mehr in der Stadt), und hin und wieder darüber berichten. Letzteres geht, das gebe ich zu, via Facebook immer sehr schnell und unkompliziert, im Blog erscheint es mir dagegen sehr aufwändig (denn vom Smartphone aus unterwegs bloggen hat so gar keine Reize, leider). Und in der Freizeit zieht es mich nicht mehr wirklich an die Computertastatur, nachdem ich beruflich den ganzen Tag damit zu tun habe. Wie viele von Euch Leser*innen vermutlich auch.
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Gravelbike, Lust, Tour > 200 km

Taunus calling…

Begonnen hat alles im letzten Jahr, beim MfG17: Ein Teilnehmer, Jesko, erzählte von seiner Begeisterung für den Candy (bei dem er keinen Platz hatte, aber den Start verfolgte) und für »seinen« Taunus (er kommt von da) … er wolle so etwas auch mal planen, so in 2–3 Jahren könnte das dann spruchreif sein. Ich gebe zu: Ich habe ihn ein klein wenig gedrängt, und siehe da – kein Jahr nach dem MfG17 findet die erste Taunus Bikepacking-Rundfahrt statt! Und ich bin mit knapp 30 anderen FahrerInnen am Start!
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