Alltag, Frust, Lektüre, Mensch-Maschine, Radwege, Würzburg

Würzburg wird fahrradfreundlich? Nur ohne permanentes »victim blaming« …

Kleine Ursache, große Wirkung – das trifft einmal mehr auf die Sprach- und Begriffswahl in der Mainpost zu, die sich recht unscheinbar auf Seite 26 (Rubrik »Polizeibericht«, linke Spalte) der gestrigen Ausgabe (18.10.2014) und hier online findet. Eine 19-jährige wurde ohne eigenes Verschulden vom Rad geholt – erst auf der Straße, dann leider auch in der Mainpost und in der zugrundeliegenden Polizeimeldung … Weiterlesen

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Alltag, Lust, Würzburg

Oben ohne

Wann habe ich den Fahrradhelm zum ersten Mal aufgesetzt? Vor ca. 14–15 Jahren – als unser Ältester (der im Herbst 16 wird) in das Alter kam, in dem ich ihn mit dem Kindersitz am Fahrrad transportieren konnte. Es war klar: Diese unsere Kostbarkeit muss geschützt werden – mit Helm. Weiterlesen

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Alltag, Lektüre, Radwege

Ursache und Wirkung

Manchmal scheint es, als ob unsereins die Medien nach Meldungen und Texten mit Fahrradbezug nur deswegen absucht, um sich aufzuregen über die Ignoranz der Journalisten, der Polizei, der Autofahrer, der Fußgänger und überhaupt: der ganzen (nicht täglich radfahrenden) Welt. Stimmt nicht, wie ich hoffentlich hier deutlich machen konnte mit dem Hinweis auf den tollen Artikel in der Welt am Sonntag … trotzdem fällt nicht nur mir auf, dass die meisten Meldungen und Texte in der Tagespresse das Radfahren i.d.R. problematisieren. Das kommt vermutlich daher, dass meistens nur dann berichtet wird, wenn ein Unfall passiert ist – und wie PresseRad permanent verdeutlicht (Serie: »Helm erwähnt, aber machtlos«), nehmen üblicherweise Bemerkungen zum Tragen oder Nicht-Tragen eines Fahrradhelms den Raum ein, den die Medien besser nutzen könnten, um detaillierter auf Unfallursache und -hergang einzugehen, sofern die meist zugrunde liegende Polizeimeldung das zulässt.

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