Fotografie, Lust, Radwege, Rennrad, Tour 100–200 km

>6.000+50%

Der Herbst hält Einzug, die Rennrad-Ausfahrten werden seltener, die Abendrunden fallen quasi komplett weg. Leider. Dennoch bietet auch der Herbst noch echte Highlights, allerdings nicht mehr in Bezug auf Temperaturen, sondern eher auf Stimmungen und Farben, wie ich letzten Samstag (18.10.) bei einer Runde durch Unterfranken feststellen konnte. Dazu eine – vorläufige – Bilanz des Rennradjahres: Mehr als 6.000 Kilometer gefahren (Steigerung gegenüber 2013: satte 50%!) – und das Jahr ist noch nicht vorbei …

… also mal wieder ein Post ohne Weh’ und Klagen, dafür noch ein paar nachgereichte Bilder von der letzten Rundfahrt, die mich über Karlstadt und Hammelburg nach Waldfenster führte (Mittagessen mit meinen Eltern) und anschließend über Bad Kissingen nach Schweinfurt (Kaffee bei Petra und Thomas), bevor ich von dort wieder nach Würzburg zurückfuhr. Mit 170 Kilometern endlich auch mal wieder eine halbwegs üppige Runde, gerade die richtige Distanz, bevor – manchmal – der Kurbelspaß in stures Wegradeln übergeht. Gestartet um 8.30 Uhr am Morgen im Nebel, der sich hartnäckig bis über Mittag hielt, bevor hinter Bad Kissingen nach 14 Uhr die Sonne so richtig durchkam und auch nochmal angenehme, spätsommerliche Temperaturen mit sich brachte.

Morgennebel bei Margetshöchheim, Panorama am Steg (links) über den Main nach Veitshöchheim auf der gegenüberliegenden Seite.

Morgennebel bei Margetshöchheim, Panorama am Steg (links) über den Main nach Veitshöchheim auf der gegenüberliegenden Seite.

Tja, so langsam werden die Radwege nun gefährlich, auch ohne Schnee und Eis …

Tja, so langsam werden die Radwege nun gefährlich, auch ohne Schnee und Eis …

Weinberg, kurz vor Gambach

Weinberg, kurz vor Gambach

Tal hinter Gössenheim hoch in Richtung Karsbach.

Tal hinter Gössenheim hoch in Richtung Karsbach.

Bei Heßdorf: Nur ein Essigbaum, aber fast alle Farben dabei.

Bei Heßdorf: Nur ein Essigbaum, aber fast alle Farben dabei.

Nachmittags auf der Anhöhe bei Maibach, kurz vor Schweinfurt. Danach war Fotografieren sinnlos, es ging permanent in Richtung Sonne.

Nachmittags auf der Anhöhe bei Maibach, kurz vor Schweinfurt. Danach war Fotografieren sinnlos, es ging permanent in Richtung Sonne.

 

Statistik:

172,59 Tageskilometer
6:59:15 reine Fahrzeit
24,69 km/h Durchschnitt
65,15 km/h max.
1.369 m Tageshöhe

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4 Gedanken zu “>6.000+50%

    • Zum Routenplanen habe ich früher »Trailrunner« bzw. »TrailrunnerMini« benutzt (http://trailrunnerx.com/trailrunnermini.php), zum Tracken auf dem iPhone »Trails« (https://trails.io/de/) – aber mittlerweile benutze ich Komoot (https://www.komoot.de) sowohl zum Planen als auch zum Tracken. Falls ich das überhaupt noch tue, denn das Tracken ist schön und gut für ein paar Stündchen, saugt aber leider über den ganzen Tag hin mein iPhone leer.
      Deshalb die ganze banale Wahrheit: Ich habe am Fahrrad einen klitzekleinen Sigma ST 2209, der misst alles genau und verlässlich inkl. Höhenmeter (barometrisch), Kurbelumdrehungen (wenn ich mal wieder eine frische Batterie in den Sender unten gepackt habe) und Puls (wenn ich mir einen Brustgurt zulegen würde). Das sind alle Informationen, die ich brauche.

      Was ich überhaupt nicht nutzen mag sind diese vermeintlich »sozialen« Netzwerke und die entsprechenden Apps (gut, Komoot geht auch leicht in diese Richtung, aber bei Endomondo ist das ja der überwiegende Sinn und Zweck) – dort tummeln sich Leute, die vermutlich auch stundenlang Fußball oder Tour de France im Fernsehen schauen können. Ich kann das nicht, ich will mich lieber selbst bewegen – und brauche keine Dritten, die mich und meine Werte dabei ständig beobachten könnten. Das geht dann schnell in Richtung »Schwanzvergleich« (sorry, aber jede/r weiss, was gemeint ist), aus dem Alter bin ich raus.

      Ich würde gerne mehr Routen planen/veröffentlichen, aber sämtliche mir bekannten Programme sind m.E. nicht geschmeidig genug – da ich beruflich viel am Computer sitze, verliere ich in der Freizeit mittlerweile sehr schnell die Lust an übermäßiger Beschäftigung damit. Dafür schaue ich mir gerne gedruckte Karten aller Art an … und in Unterfranken, meinem Heimatbezirk im Norden Bayerns, brauche ich inzwischen eigentlich gar keine Navigation mehr, gefühlte 2/3 der Straßen und Orte habe ich mit dem Renner schon abgefahren.

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  1. Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ja, Komoot nutze ich auch, weil ich mich bisher zu einem Garmin nicht durchringen konnte. Alles, was ich so gelesen habe, entsprach nicht meinen Vorstellungen im Hinblick auf intuitive Nutzung. Komoot nutze ich in erster Linie für die Tourenplanung. Und jüngst hab ich mich erstmals per Audiokommentar navigieren lassen, was auch sehr gut geklappt hat. Das Smartphone am Rad anzubringen käme für mich jedoch nicht in Frage. Allein schon, weil der Akku sich zu schnell verbrauchen würde.

    Das Thema „Schwanzvergleich“ bei Endomondo oder Strava mag bei dem ein oder andern sicherlich eine Rolle spielen. Ich hingegen finde es schön, wenn ich die Touren der anderen sehe und freue mich für sie. Außerdem sind sie gleichzeitig für mich Inspiration und Motivation. Ein Blick auf Strava hat bei mir schon das ein oder andere mal dazu geführt, dass ich auch bei schlechtem Wetter gesagt habe: komm raus, rauf aufs Rad.

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