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Lichtenfels > Würzburg

Das Pfingstwochenende war bescheiden – so bescheiden, dass ich die Fahrt von Würzburg nach Stöppach am Freitag verschob und das Fahrrad in den Kofferraum legte: Die ersten 120 Km waren schonmal nichts. Am Pfingstmontag dann zog sich alles dermaßen in die Länge, dass ich das Fahrrad erneut in den Kofferraum legte und wieder mit nach Hause nahm: Nochmal 120 Km »passiv« Rad gefahren. Na toll.
Na toll zum zweiten: Zuhause angekommen bemerkte ich, dass ich Radhelm und -brille in Stöppach vergessen hatte …

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Rhönexpress & Rhœn Divide

Die jährliche Vatertagstour fiel diesmal sehr kompakt aus – unbeständiges Wetter und immer noch Beschränkungen, von Landkreis zu Landkreis verschieden, machten eine größere Tour nicht wirklich attraktiv. Ich wollte eigentlich den Mainfranken Graveller fahren, so für mich alleine, aber dann kam die Ansage aus München, dass Georg und Jürgen auf die Rhœn Divide wollen. Ab Mittwoch schon. Also bin ich den beiden am Donnerstag Nachmittag entgegengefahren …

… von Jossa aus, um 13 Uhr. Ich hatte schlicht keine Lust, am Mainradweg und im unteren Sinntal zu fahren. Direkt hinter Jossa, in Altengronau, beginnt der endlich durchgängig befahrbare Rhönexpress-Radweg auf der alten Bahntrasse und brachte mich sehr entspannte 26 Km bis Wildflecken.

Mit Georg und Jürgen war ich bereits in Kontakt – zuerst SMS, am Pass an der Schwedenschanze dann ein kurzes Telefonat um 16 Uhr: Beide gerade an der Milseburg … dann würde ich Ihnen etwas entgegenfahren. Ich improvisierte ein wenig zwischen Simmelsberg, Teufelsberg und Himmeldunkberg und blieb weitgehend »oben«. Da das NABU-Haus am Roten Moor leider noch geschlossen war, bin ich doch noch zur Wasserkuppe, wo ich die beiden traf.

Gerade so um 18 Uhr bekam ich an der Wasserkuppe noch ein belegtes Brötchen und ein Apfel-Bier (= leckere Radleralternative), dann war die Bude zu – und als wir loswollten, kam der Regenguss. Erst deutlich nach 19 Uhr kamen wir los und beschlossen, am Roten Moor in der Schutzhütte zu übernachten.

Am nächsten Morgen ging es direkt hinunter nach Gersfeld zum Frühstück und anschließend wieder hoch zur Schwedenschanze und via Wildflecken bis Riedenberg, wieder auf dem Rhönexpress, nun bergab. Im Wald hoch nach Schildeck, dann weiter vom Lindenstumpf aus auf der Divide …

Das Stück ab Neuwirtshäuser Forst war ich teilweise selbst noch nicht gefahren bisher, hat mir aber gut gefallen, noch zwei Steinbrüche, bevor es zum Sodenberg als finalem Berg hochgeht.

War eine entspannte Tour mit jeweils ca. 70 Km/Tag und genügend Höhenmetern. Von Seifriedsburg gings direkt nach Wernfeld, und dort mit der Bummelbahn wieder nach Würzburg. Details im Km-Tagebuch und die Tour bei komoot.

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Über die »Birkenhainer«

Mein Faible für historische Routen dürfte bekannt sein – nicht zuletzt, weil sie heute meist keinerlei Bedeutung mehr als Verkehrswege haben, sondern im Lauf der Zeit geschrumpft sind auf kleine Wirtschaftswege oder gar Trails: Ideal, um dort mit dem Gravelrad zu fahren, und immer noch sehr gut geeignet, sie als mögliche A–B-Verbindung zu nutzen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich etwa um umgewidmete Bahntrassen handelt, die im MIV-Wahn der letzten Jahrzehnte erst nach meiner Geburt außer Betrieb genommen wurden (am Sinntal-Radweg etwa habe ich noch gute Erinnerungen an den Bahnübergang vor Römershag, vor dem ich im Auto meiner Mutter mehr als einmal warten durfte), oder um mittelalterliche (Handels-)Wege, die schon seit vielen Jahrhunderten nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form genutzt werden.

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… und gleich nochmal: Overnighter im Steigerwald.

Diesmal wieder mal mit Tilman & Tobias (TNT). Das Wetter war nicht besonders, hätte aber viel schlimmer sein können: Pünktlich am Freitag gegen Mittag war Schluss mit Regen, der NNO-Wind pustete den Asphalt schön trocken, und nach dem gemeinsamen Start war zumindest meine Route trocken (TNT hatten Fähre, Gravel und 8 Km mehr eingeplant, ich musste den »Bulldog« nehmen – das Hook kränkelt am Hinterrad – und war entsprechend gemütlich unterwegs und nach 55 Km in Geusfeld).

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Rhön Divide (2/2)

So, damit das nicht wieder ewig dauert, bin ich gleich bei nächster Gelegenheit – also am letzten Wochenende – nochmal auf den Track: Am Freitag, 11.9. sollte es so früh wie möglich losgehen, denn am 13.9. war schon wieder für den Abend die Fahrt Richtung Coburg (mit dem Auto) angesetzt. So früh wie möglich hieß dann leider doch: Start um kurz vor 17 Uhr in Mellrichstadt und Fahrt zurück zum Track am Ellenbogen … knapp 30 Km. Weiterlesen

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#bratwurstrace2020

Das Jahr der Nicht-Events, Teil 2 – mit einer Ausnahme: Das #bratwurstrace2020 war so ein kleines Ding, das schon Ende letzten Jahres durch meine FB-Blase geisterte: Von Hörschel bis Oberhof den Rennsteig fahren als kompakten Tages-Event. Au ja, da hätte ich mal wieder Lust drauf, und nach der Rennsteig-Tour vor zwei Jahren wäre es auch mal wieder an der Zeit, dort zu radeln … Weiterlesen

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Wandern mit dem Surly … in der Rhön.

Am letzten Wochenende (Freitag, 15.5. und Samstag, 16.5.) war ich mal wieder in der Rhön unterwegs, um einige Abschnitte für den Mainfranken Graveller zu scouten (also: auf Fahrbarkeit zu prüfen). Beide Tage boten nicht nur Höhenmeter satt auf jeweils gut 80 Kilometern Strecke, sondern auch fantastische Aus- und Einblicke. Weiterlesen

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Eifel-Graveller: DNF

Zumindest die FB-Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Ich habe in der Eifel abgebrochen, am zweiten Tag, und werde auch keinen erneuten Anlauf mehr nehmen. Ja, der Track ist hart, und ja: es war heiß – mit der Hitze komme ich aber mittlerweile klar, wenn ich meine Kräfte einteilen kann. Das ist hier nicht der Fall: Der »Graveller« entpuppte sich spätestens am zweiten Tag als MTB-Kurs der anspruchsvolleren Sorte, genauer genommen folgte der Track da ca. 40 Km dem Lieserpfad (teilweise Eifelsteig), einem Wanderweg reinsten Wassers – noch dazu einem, der auch zu Fuß schon zu den anspruchsvolleren gehört, mit teilweise deutlich alpinem Charakter (schmale, verblockte Pfade an steilen bis senkrecht abfallenden Hängen).

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